GFL

Unicorns sichern Heimrecht fürs Viertelfinale

Mit einem am Ende klaren 49:20-Erfolg kamen die Schwäbisch Hall Unicorns am Samstag von ihrem Gastspiel bei den Weinheim Longhorns nach hause. Am Anfang taten sich die TSGler bei den Nordbadenern schwerer als erwartet.

„Wir haben uns das Leben in der ersten Hälfte selbst schwer gemacht“, sagte Halls Teammanager Michael Peßniker nach der Partie. Er fühlte sich an die Begegnung eine Woche zuvor bei den Berlin Adlern erinnert: „Unnötige Ballverluste und irgendwie wirkte das Team nicht ganz wach auf dem Feld.“ Vielleicht hatte die Mannschaft von Headcoach Siegfried Gehrke das Weinheimer Tabellenschlusslicht auch zunächst doch auf die zu leichte Schulter genommen.

Foto: Dieter Heß

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Kommt hinzu, dass sich die Longhorns wie erwartet besser in Form als noch in der Hinrunde präsentierten. Einen deutlichen Gewinn für Weinheim stellte dabei der Ex-Profi James Taylor dar, der beim Hinspiel in Hall noch nicht zum Einsatz kam. Über ihn lief am Samstag sehr viel im Longhorns-Angriff und am Ende sollte er auch zwei der drei Weinheimer Touchdowns erzielen können.

Der schwache Haller Start drückte sich auf der Anzeigentafel nach dem ersten Viertel durch eine nur knappe 7:6-Führung der Gäste aus, für die ein Touchdown von Brian Rushing (PAT Nicolas Robinson) verantwortlich war. Dusty Thornhill und Felix Brenner wurden dann im zweiten Viertel von Biran Brunner mit Pässen bedient, die das 21:7 (PAT Robionson) herstellten. Kurz vor der Pause gelang James Taylor aber noch der Anschluss-Touchdown zum 12:21.

Im dritten Viertel machten die Unicorns den sprichwörtlichen Sack dann aber doch zu. Ein Lauf von Brian Rushing sowie ein Brunner-Pass auf Felix Brenner (beide PAT Robinson) brachte die 35:12-Führung. Nun durfte Backup-Quarterback Marco Ehrenfried aufs Feld und er bedankte sich dafür mit einem 8-Yards-Touchdown-Pass auf Thomas Hambalek (PAT Robinson) zum 42:12. Spätestens jetzt war das Spiel endgültig entschieden.

Durch einen weiteren sehenswerten Pass von Ehrenfried über 38 Yards auf Felix Hegemann (Pat Robinson) führten die Unicorns dann im letzten Viertel mit 49:12. 24 Sekunden vor Spielende konnte dann James Taylor mit einem Touchdownlauf und der nachfolgenden Conversion das Ergebnis für Weinheim noch auf 20:49 verbessern.

Foto: Dieter Heß

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Die Ligakonkurrenten aus Marburg mussten sich zur gleichen Zeit bei ihrem Auswärtsspiel in Plattling noch mehr als die Haller anstrengen. Nachdem die Hessen im zweiten Viertel mit 0:14 in Rückstand geraten waren, drehten sie das Spiel in der zweiten Hälfte und sicherten sich einen 28:21-Erfolg gegen die Bayern. Damit haben sie weiterhin die besten Chancen auf den Südtitel, den sie mit Siegen gegen Weinheim und Stuttgart einfahren können.

Die Unicorns haben sich mit dem Sieg in Weinheim zumindest schon mal das Heimrecht für das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft gesichert. Hinter den zweiten Platz in der GFL-Süd können sie nun auch rechnerisch nicht mehr zurückfallen. Entschieden hat sich am Samstag auch, dass die Plattling Black Hawks vom dritten und die Stuttgart Scorpions vom vierten Platz aus in die Playoffs einziehen werden.

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