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Mercenaries: Bass, Bass wir brauchen Bass…..

So, oder zumindest angelehnt an die bekannte Zeile des Songs „Türlich, türlich sicher Dicker“ klangen die Worte von Head Coach Joe Roman, als er kurz vor Weihnachten den Vorstand der Marburg Mercenaries über seinen aktuellen Wunschspieler informierte. Die Wahl des US-Amerikaners fiel dabei auf Ryan Bass, der seine College Zeit an dem renommierten „Power-House“ des Division II College Football – der Grand Valley State University – verbrachte. Als guter Bekannter des Ex-Mercenary Brandon Langston, fiel es Bass nicht schwer, sich über Marburg und den Verein zu informieren und so waren sich beide Seiten schon nach wenigen Telefonaten über den großen Teich einig. Ende März wird der Wide Receiver ein Flugzeug in Chicago boarden, um anschließend mit seinen neuen Mannschaftskameraden die Saisonvorbereitung zu beginnen.

Nach seiner Laufbahn an der Portage Northern High School im US-Bundesstaat Michigan, für welche er auch im Baseball und der Leichtathletik aktiv war, folgte das Engagement an der Grand Valley State University. Trotz einiger Angebote von Universitäten der Division I entschied sich der Mann, der seine „Huskies“ in Receptions, Yards und Interceptions anführte, für eine Ausbildung in „Criminal Justice“ an jener Schule, die von Head Coach Brian Kelly – nunmehr hauptverantwortlich für die Geschicke der Notre Dame Fighting Irish – zu einem der erfolgreichsten Programme des Landes gemacht worden war. Eine Entscheidung, die Bass sicherlich nicht bereut haben dürfte, standen doch am Ende doch zwei National Championships und die Teilnahme am noch immer längsten „winning streak“ in der Geschichte des Division II Footballs. Persönlich wurde der 1,90 große Athlet zwei Mal in das von den Coaches gewählte „All-GLIAC TEAM“ berufen und beendete seine Karriere trotz etlicher Verletzungen, die ihn z.B. die gesamte Saison 2008 kostete mit beachtlichen Statistiken, inklusive über 15 Receiving Touchdowns.

In Marburg wird Ryan neben seinen angestammten Positionen als Wide Receiver und Defensive Back auch als Back Up Quarterback geführt. Eine Position, die es nach dem Abgang von Johannes Hoppe neu zu besetzen galt. „Ich habe einige Erfahrung auf der Quarterback Position, wäre aber froh darüber, diese nicht zeigen zu müssen. Ich habe nämlich schon einige Videos von unserem Quarterback Jo Ullrich gesehen und ich freue mich ehrlich gesagt schon auf die Zusammenarbeit mit ihm und dem gesamten Team“, so der 23-jährige, der den Trend zur Vielseitigkeit bei Marburgs Import Spielern unzweifelhaft fortsetzt.

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