GFL

Eindrucksvolle Heimpremiere der Unicorns

Vor der neuen Rekordkulisse von 2.300 Zuschauern empfingen die Schwäbisch Hall Unicorns am Ostermontag die Wiesbaden Phantoms zum ersten Heimauftritt in der Bundesliga-Saison 2011. Am Ende durften sie einen verdienten 33:7-Erfolg feiern.

„Wir hatten eigentlich Bedenken, dass am Feiertag nur wenige Zuschauer kommen würden“, sagt Unicorns-Kassierin Heike Ehrenfried. Entsprechend überrascht waren die Unicorns-Verantwortlichen, dass sie bei der Heimpremiere in der GFL-Saison 2011 am Ostermontag einen neuen Rekord feiern durften. 2.300 Zuschauer fanden den Weg ins Hagenbachstadion und sorgten dafür, dass schon während des letzten Viertels der Grill abgeschaltet werden musste.

Belohnt wurde der Stadionbesuch durch eine eindrucksvolle Vorstellung der Haller Bundesligisten. Sie zeigten sich den Aufsteigern in allen Belangen überlegen und erteilten ihnen phasenweise sogar eine Lehrstunde in Sachen Angriffs-Football. So schon direkt nach dem Kickoff, als Halls Offense die Hälfte des Feldes mit vier exakt auf die Zehn-Yards-Markierung gezirkelten Pässen von Quarterback Aaron Boehme in Windeseile überbrückte. Waldemar Schander, der am Montag drei Touchdowns erzielen sollte, war es danach vorbehalten mit einem Lauf über 29 Yards das 6:0 zu erzielen.

Wiesbaden hatte diesem Druck nicht viel entgegen zu setzen. Ihr agilster und auffälligster Spieler war in der ersten Hälfte Quarterback Kevin Brügel. Er erlief die meisten Yards selbst, hatte aber Probleme im Pass-Spiel. Mit Marius Markgraf auf der Spielmacher-Position waren die Pass-Angriffe der Hessen in der zweiten Hälfte deutlich erfolgreicher und die Phantoms schafften es näher an die Unicorns-Endzone heran zu kommen. Der Ehrentouchdown sollte ihnen aber trotzdem erst im letzten Viertel, als die Gastgeber bereits die zweite Garde auf den Platz schickten, gelingen.

Die TSG-Footballer agierten mit einer sehr kompakten Defense, die es verstand, das Laufspiel der Gäste vollständig zu kontrollieren. Lediglich in der zweiten Hälfte schlichen sich ein paar Unkonzentriertheiten ein. Der Haller Erfolg kam dadurch allerdings zu keiner Zeit in Gefahr.

Nach der 6:0-Führung von Schander legte Thomas Hambalek noch im ersten Viertel nach. Einen 40-Yards-Pass von Aaron Boehme verwandelte er zur 13:0-Führung (PAT Christian Devincentis). Im zweiten Viertel stellte dann Schanders zweiter Touchdown (PAT Devincentis) den 20:0-Pausenstand her.

Die Vorentscheidung fiel kurz nach der Halbzeitpause. Wiesbaden hatte sich unter Quarterback Marius Markgraf bis an die Haller 10-Yard-Line vorgearbeitet. Dort wurde aber ein Fumble die sichere Beute von Halls Simon Brenner, der damit seine Offense wieder auf den Platz rief. Die ließ sich nicht lange bitten und wenig später fand man sie an der hessischen 18-Yard-Linie wieder. Head Coach Siegfried Gehrke ließ nun mit einem Screen-Pass von Boehme auf Schander den genau richtigen Spielzug ausführen und sein Team damit auf 26:0 davon ziehen.

Der Rest war Ergebniskosmetik. Brian Rushing erhöhte für die Unicorns mit einem sehenswerten 20-Yards-Lauf auf 33:0 (PAT Devincentis), worauf bei den Unicorns die Backups ihre Chance bekamen. Wiesbaden gelang noch der Touchdown-Pass von Markgraf auf Richard Eden (PAT Patrick Ihl) zum 33:7-Endstand.

„Mit der ersten Hälfte bin ich sehr zufrieden“, sagte TSG-Head-Coach Siegfried Gehrke nach dem Spiel. „Wir haben den Aufsteiger nicht unterschätzt und sehr konzentriert gespielt. Außerdem haben wir deutlich weniger Straf-Yards als zuletzt noch in Berlin kassiert.“ Zum letzten Viertel sagte Gehrke: „Für die jungen und teilweise neuen Spieler in unserem Team ist es wichtig, Erfahrungen zu sammeln und zu lernen, wie es sich anfühlt, vor einer großen Kulisse zu spielen. Dafür war das letzte Viertel heute perfekt.“

Die Punkte für Hall erzielten: Waldemar Schander (18), Thomas Hambalek (6), Christian Devincentis (3) und Brian Rushing (6).

Viertel-Ergebnisse: 13:0 / 7:0 / 13:0 / 0:7 / Final 33:7

Alle Punkte:
6:0 – Waldemar Schander – 29-Yards-Lauf
13:0 – Thomas Hambalek – 40-Yards-Pass von Aaron Boehme (PAT Christian Devincentis)
20:0 – Waldemar Schander – 1-Yard-Lauf (PAT Christian Devincentis)
26:0 – Waldemar Schander – 18-Yards-Pass von Aaron Boehme
33:0 – Brian Rushing – 20-Yards-Lauf (PAT Christian Devincentis)
33:7 – Richard Edens – 20-Yards-Pass von Marius Markgraf (PAT Patrick Ihl)

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