GFL

Hurricanes gewinnen Auftakt-Krimi

Zum Auftakt der neuen GFL-Saison zündeten die Kiel Baltic Hurricanes und die Berlin Adler ein wahres Punktefeuerwerk. Mit 48:41 (14:7/13:20/21:14/0:0) setzte sich der amtierende German Bowl Champion aus dem hohen Norden schließlich in einem hart umkämpften Spiel durch. 4.081 Zuschauer waren im Holstein-Stadion live dabei und unterstützten ihr Team lautstark. Eigens zum Eröffnungsspiel war Carsten Dalkowski, Sprecher German Football League, angereist und ehrte die Hurricanes kurz vor Kickoff noch einmal als AFVD Verein des Jahres. Canes Manager Gunnar Peter bedankte sich anschließend im Namen der Hurricanes bei Patrick Esume, der als Trainer des Jahres 2010 vom AFVD ausgezeichnet wurde.

Das Spiel begann dann mit einem Paukenschlag. Nach dem Berliner Kickoff bekam Kiels Neuzugang Michael Andrew im ersten Spielzug den Ball und prägte sich den Hurricanes Fans gleich gut ein. Über 59 Yards lief er zum ersten Touchdown der Partie. Julian Dohrendorf schoss gewohnt sicher den PAT zum 7:0. Doch die Berliner antworteten bald. Running Back Tory Cooper brachte sie bis an die Kieler 3-Yard Linie und Quarterback Clint Toon arbeitete sich kurz darauf in die Endzone durch. Berlins Paul Eichinger schoss den Extrapunkt zum Ausgleich. Die Hurricanes konnten allerdings nachlegen. Mit einem 15-Yard Pass bediente Quarterback Jeff Welsh den zweiten Kieler Neuzugang Aaron Love zum 13:7. Dohrendorf erhöhte auf 14:7.

Zu Beginn des zweiten Viertels verlor Running Back Michael Andrew den Ball in der Mitte des Feldes und die Adler konnten ihn sichern. Quarterback Clint Toon zeigte, was in seinem Arm steckt und warf einen 50-Yard Touchdownpass auf Danilo Naranjo Gonzales zum Ausgleich. Die Hurricanes sollten jedoch direkt wieder vorlegen. Wide Receiver Philipp Dohrendorf, der 2010 noch in Braunschweig spielte, fing einen Pass von Jeff Welsh für die nächsten Punkte. Sein Bruder Julian erhöhte durch den Extrapunkt auf 21:14. Wieder antwortet Berlin prompt mit dem nächsten Touchdown. Die anschließende 2-Point Conversion gelang jedoch nicht und es blieb beim 21:20. Aaron Love beantwortete die Berliner Punkte umgehend mit seinem zweiten Touchdown, indem er einen Pass von Jeff Welsh über 68 Yards in die Berliner Endzone trug. Aufgrund eines missglückten Snaps kam Kicker Julian Dohrendorf anschließend jedoch nicht zum Schuss durch die Torstangen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit gelang Adler Quarterback Toon der Ausgleich zum 27:27.

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Fotos: Michael Zelter

Nach der Pause begannen die Berliner zunächst stärker. Tory Cooper machte es Michael Andrew aus der ersten Halbzeit nach und lief über 70 Yards zum Touchdown. Nach dem Point After Touchdown führten die Adler erstmals 34:27. Die folgenden Angriff der Kieler beendete Paul Eichinger mit einer Interception für sein Team und brachte die Berliner so in der Redzone der Hurricanes wieder in Ballbesitz. Seine Offense dankte es ihm mit dem nächsten Touchdown. Nach zwei Anläufen, die durch Strafen beiderseits zunichte gemacht wurden, saß der PAT im dritten Versuch zum 27: 41 aus Kieler Sicht.

Doch die Canes Offensive riss das Spiel nun wieder rum und Aaron Love fing einen 48-Yard Pass von Jeff Welsh, tanzte noch Berlins Verteidiger Mario Schmitt aus und lief zu seinem dritten Touchdown in diesem Spiel. Julian Dohrendorf erhöhte auf 34:41. Auch den nächsten Ballbesitz nutzten die Kieler wieder durch Aaron Love, der mit einem 64-Yard Catch zum vierten Mal punktete. Nach dem PAT stand es nun 41:41. Auch die Kieler Defense zeigte sich jetzt hellwach und zwang die Berliner erneut zum Punt. Die Canes Offense dagegen muss zwar an der eigenen 5-Yard Linie beginnen, arbeitete aber sich mit Läufen über Michael Andrew und Julian Ampaw über das Feld. Michael Andrew lief schließlich kurz vor Ende des dritten Viertels zu seinem zweiten Touchdown und Julian Dohrendorf kickte den Extrapunkt zum 48:41.

Im vierten Viertel ließ vorallem die Defense der Hurricanes nichts mehr zu. Die Berliner versuchten nocheinmal mit langen Pässen die Endzone zu erreichen, doch Chris May, ein weiterer Neuzugang von der University of Eastern Michigan, beendete diesen Angriff mit einer Interception. Auch im nächsten Angriff drängten die Adler in Richtung Endzone. Doch Efe Evwaraye, eine weitere Neuverpflichtung der Canes aus Finnland, wehrte einen Pass des Berliner Quarterbacks ab, ebenso wie Matthias Eck.

Durch die Verlegung des Spiels in Marburg, das für den 17. April vorgesehen war und nun am 28. August stattfindet, haben die Hurricanes nun zwei Wochen Zeit, um sich auf den nächsten Gegner einzustellen. Am 23. April kommt mit den Carlstad Crusaders der schwedische Meister zum Eurobowl-Gruppenspiel ins Holstein-Stadion. Der Sieger dieser Partie tritt am 7. Mai bei den Graz Giants im Viertelfinale des Eurobowl Turniers an.

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