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Mavericks verlieren das erste Heimspiel nach vielen Jahren

Gleich mehrere Serien rissen an diesem Wochenende im Mönchengladbacher Hockeypark für die heimischen Mavericks. Mit 0:16 unterlagen die Gladbacher Stiere am Sonntag im Nachmittagsspiel gegen den letztjährigen Vizemeister und Eurobowl-Sieger Berlin Adler. Erstmals verloren die Mavericks wieder ein Spiel im eigenen Stadion. Die letzte Niederlage gab es dort vor mehr als vier Jahren und die letzte Auswärtsniederlage gab es im Frühjahr der Saison 2008 bei den Cologne Falcons. Seit dem waren die Mavericks ungeschlagen. Mit dem nie gefährdeten Sieg der Berlin Adler blieben die Gladbacher Footballer auch erstmals ganz ohne Punkte. Auch das hat es seit 2007 nicht mehr gegeben.

1.430 waren bei sommerlichem, aber auch windigem Wetter in den Hockeypark gekommen, um den zweiten Auftritt der Vitusstädter in der ersten Bundesliga zu erleben. Sowohl die Adler, als auch die Mavericks waren insbesondere in der ersten Halbzeit um Ballkontrolle bemüht. Beide Verteidigungsreihen gaben sich keine Blöße und hielten den gegnerischen Angriff von der eigenen Endzone fern. Kurz vor Schluss der ersten Halbzeit gelang dann den Hauptstädtern doch noch der 3:0 Vorsprung durch ein Fieldgoal von Kicker Justin Sterz. Überschattet wurde die erste Halbzeit durch eine schwere Verletzung eines Gladbacher Verteidigers. Defense End Stan van Sichem zog sich eine schwere Knieverletzung zu und musste ausscheiden. Darüber hinaus vergaben die Mavericks auch noch zwei Fieldgoals und somit eigentlich wiederum sechs sichere Punkte.

Im dritten Quarter gewannen die Berliner dann leicht Oberhand. Bedingt durch frühe Ballverluste des Mavericks Angriffs musste immer wieder deren Verteidigung auf das Kunstgrün. Nach einer soliden und dennoch variantenreichen Angriffsserie standen die Adler dann mit dem US-amerikanischen Ballträger Tory Cooper erstmals zum 0:9 in der Endzone der Stiere. Die Gladbacher ihrerseits vergaben erneut mit einem verschossenen Fieldgoal eine gute Möglichkeit, um ins Spiel zurück zu finden. Mitte des vierten Quarters wiederholte sich dann die Szenerie. Wieder war es der Berliner Angriff mit Ballträger Cooper, der für die Punkte zum 0:16 inklusive eines gültigen Zusatzpunktversuches (Justin Sterz) sorgte. Die Mavericks versuchten noch einmal Zählbares nach vorne zu bringen, letztendlich lief ihnen aber die Zeit weg.

Nach dem Spiel waren sich Head Coach Dave Linkins (Berlin) und Walter Rohlfing (MG) darin einig, dass die Offense der Mavericks das Spiel aus der Hand gegeben hat. So meinte Rohlfing nach dem Spiel: „Es war das erwartet schwere Spiel. Die Berliner waren sehr gut vorbereitet und uns ist es mit unserem Angriff nicht gelungen dagegen zu halten. Wir hatten viele unglückliche Momente, aber diese haben heute das Spiel entschieden. “

Fotos: Stefan Mörkels

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