GFL

Hurricanes gehen ungeschlagen in die Sommerpause

Mit 17:14 (10:0/7:0/0:0/0:14) gewannen die Kiel Baltic Hurricanes ihr letztes Spiel vor der Sommerpause gegen die Berlin Adler. Vor 1.170 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion begannen die Hurricanes in der ersten Halbzeit gewohnt stark. In der zweiten Halbzeit kamen jedoch die Adler immer besser ins Spiel.

„Wir haben geführt und wurden dann leider etwas nachlässig“, resümierte Head Coach Patrick Esume nach Spiel. „Doch am Ende haben wir den Ball und die Zeit kontrolliert und so den Sieg gesichert.“

Die Hurricanes kamen als Erstes in Ballbesitz und arbeiteten sich vor allem mit ihrem Passspiel über das Feld. Bis an Berlins 7-Yard Linie sollten sie kommen, dann schlossen die Kieler ihren ersten Drive mit einem 24-Yard Fieldgoal durch Julian Dohrendorf ab. Lange konnte die Offense sich nicht ausruhen. Geburtstagskind Falk Horn fing einen Pass von Clint Toon ab und brachte sein Team damit in der Hälfte der Gastgeber wieder in Ballbesitz. Diesen nutzte die Offense der Hurricanes. Ein 29-Yard Pass von Jeff Welsh auf Julian Dohrendorf brachte die Canes bis an die Berliner 1-Yard Linie und Running Back Julian Ampaw sorgte für den ersten Touchdown des Tages. Nach erfolgreichem Extrapunkt beendeten die Hurricanes das erste Viertel mit einer 10:0 Führung.

Im zweiten Quarter war es Linebacker Efe Evwaraye, der mit einer Interception den Angriff der Berliner beendete und damit seine Offense erneut in der Hälfte der Hauptstädter zurück auf’s Feld brachte. Kurz darauf bedachte Jeff Welsh Tight End Cedric Charpilloz mit einem 20-Yard Pass in die Berliner Endzone zum zweiten Touchdown und zur 17:0 Führung. Die Adler mussten dagegen ihren Angriff mit einem Punt beenden. Die Hurricanes kamen vor der Halbzeitpause noch ein Mal in die Redzone der Berliner und versuchten erneut ein Fieldgoal. Dieses Mal saß der Schuss über 32 Yards jedoch leider nicht.

Nach der Pause spielte vor allem die Adler Defense stark auf. Berlins Karl Michel beendete den ersten Kieler Angriff nach der Halbzeit und fing einen Pass von Jeff Welsh ab. Das Fieldgoal, das die Berliner anschließend versuchten, war nicht erfolgreich. Die Zuschauer im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion sollten bis zum vierten Viertel keine weiteren Punkte sehen. Vor allem die ca. 70 mitgereisten Kieler Fans würden keine Hurricanes Touchdowns mehr zu sehen bekommen. Die Adler kämpften sich zurück ins Spiel und so fand Running Back Tory Cooper schließlich den Weg in die Endzone zum 7:17 aus Berliner Sicht.

Die Hurricanes mussten anschließend ihren Ballbesitz mit einem Punt beenden, während die Adler sich dagegen wieder über das Feld arbeiteten. Quarterback Clint Toon lief die letzten drei Yards zum 13:17 ca. eine Minute vor Schluss selbst. Justin Sterz verkürzte mit dem PAT auf 14:17. Die Adler, die zu diesem Zeitpunkt bereits alle Timeouts verbraucht hatten, versuchten nun durch einen Onside Kick erneut in Ballbesitz zu kommen, doch der Schuss ging ins Aus. Somit bekamen die Baltic Hurricanes den Ball und konnten die verbliebenen Sekunden abknien.

Nun geht die GFL in die Sommerpause. Die Hurricanes spielen erst am 24. Juli wieder gegen Marburg, doch für acht Hurricanes geht es in etwas mehr als einer Woche bei der Weltmeisterschaft in Österreich schon weiter. Dann kommen in der zweiten Saisonhälfte mit Marburg und Braunschweig noch weitere schwere Gegner auf die Hurricanes zu.

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