Düsseldorf Panther

Runningback Tsukuda zurück in Düsseldorf

#18 Soichiro Tsukuda

Es ist schon vor dem ersten Testspiel das Jahr der Comebacks für die Panther – auch wenn der Rückkehrer diesmal nicht den Rhein hinunter nach Düsseldorf zurückkommt. Der japanische Runningback Soichiro Tsukuda ist wieder in der Rhein-Metropole und größten japanischen Gemeinde Deutschlands: „Because there is unfinished business“, wie der 29-Jährige erklärte. Auf gut Deutsch: Er hat noch was zu erledigen.

Wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade hatte So Tsukuda in der vergangenen Saison nur 10 Spiele absolviert, in denen er zudem deutlich im Schatten des überragenden Positionskollegen David McCants stand. So wies seine Bilanz am Ende nur 42 Läufe für 235 Yards und zwei Touchdowns (sowie 10 Ballfänge für 40 Yards und 6 Kickreturns für 102 Yards) auf. „Das kann ich noch besser“, ist der 1.57 Meter kleine Flitzer überzeugt.

Nach seiner Saison in der German Football League spielte Tsukuda noch in seiner Heimat in der X-League für die Asahi Soft Drink Challengers. Im Kampf um den japanischen Titel kam für die jedoch in der Viertelfinalrunde das Aus durch das 12:29 gegen den späteren erfolgreichen Titelverteidiger Obic Seagulls. Und das ist das zweite „unfinished business“, das Tsukuda zurück nach Düsseldorf lockt.

„Die Aussicht, hier mit meinem Panthern gegen die Seagulls Revanche zu nehmen, war sehr verlockend“, gibt er freundlich lächelnd zu, dass die Teilnahme als Japaner am International Challenge Bowl (18. Mai, Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich) gegen den X-League- und Rice Bowl-Champion Seagulls ihn reizte. Soichiro betont aber auch: „Das wird sicher sehr schwer, da müssen wir fast perfekt spielen.“ Auf seine erst Anfrage bezüglich einer Rückkehr beschieden ihn die Düsseldorfer, dass sie ihn zwar gerne wieder sähen, aber kein Geld mehr im Budget sei. So machte sich So auf eigene Kosten auf in den Westen und komplettierte die Gruppe der Panther-Rückkehrer Sebastian Schönbroich, Robert Demers (die beide im Winter bei den Köln Falcons trainiert hatten) und Steve Nzeocha (Football-Pause) zum Quartett.

Beim ersten Panther-Test bei den Wiesbaden Phantoms wird So Tsukuda zwar Spielanteile erhalten, aber nicht starten. „Er hat schließlich erst zwei Wochen mit uns trainiert“, erklärt Cheftrainer Clifford Madison, „da haben meine anderen Runningbacks wie Muco (Köroglu) und Marcel (van Eck) oder Bo (Marschall), die schon voll in unserem System drin sind, den Vorrang. Auch bei denen muss ich ja erst einmal herausfinden, wie sie sich im Ernstfall eines Spiels verhalten und durchsetzen können.“

Probleme gibt es übrigens noch mit dem zweiten zukünftigen japanischen Panther: Cornerback Masashi Fujimoto, der für die kommende Saison von den Obic Seagulls an den Rhein wechseln will, hat derzeit noch keine Freigabe seines Arbeitgebers, der ihn für sechs Monate freistellen soll. „Er bedauert das sehr, weil er sich doch so gut wie möglich auf die Saison vorbereiten will“, ließ Nationalspieler ‚Fujimon‘ durch Obic-Operations Manager Tsukasa Togashi ausrichten.

Text: Jürgen Nitsch
Foto: Stefan Mörkels

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