Berlin Adler

Berlin Adler vs. Berlin Rebels 26:29

#14 Berlin Rebels Kick

Zum GFL-Saisonauftakt 2013 besiegen die Berlin Rebels vor 2108 Zuschauern die Berlin Adler zum ersten Mal in einem GFL-Spiel …

Genau wie der German Bowl am 12. Oktober wurde auch der GFL Season Opener 2013 nach Berlin vergeben. Und genau wie in der Vorsaison begann die Saison mit dem mit Spannung erwarteten Lokalderby Berlin Adler gegen Berlin Rebels.

Die Gäste aus Charlottenburg nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Bereits kurz nach dem Anpfiff verletzte sich Adler-DL Robert Laffin (#96) und wenige Augenblicke später konnten die Rebels erstmals jubeln: Gregor Lietzau (#81) fing einen 15 Yard-Paß on QB Darius Outlaw (#3) zum Touchdown. Der PAT ging daneben und so hieß es 0:6. Noch im ersten Viertel konnten die Adler die ersten Punkte auf die Anzeigetafel bringen: Matthias Karwe (#97) verwandelte einen 16 Yard-Kick zum Fieldgoal. Neuer Spielstand damit 3:6.

Im zweiten Spielabschnitt schien sich das Spiel zu drehen, denn die Adler konnten mit einem Quarterback Sack an der 35 Yard-Linie einen Turnover on Downs erzwingen. Aber sie vermochten es nicht, Kapital daraus zu schlagen. Der Ball mußte per Punt wieder abgegeben werden. Die Rebels setzten nun mehr und mehr auf das Laufspiel. Das war völlig verständlich, denn ihr flinker Running Back Anthony Elzy (#2) konnte zu keinem Zeitpunkt der Partie von der Defense der Adler kontrolliert werden. Immer wieder fand Elzy große Lücken und sorgte für riesige Raumgewinne. Den Drive kurz vor der Halbzeit schloß Elzy mit einem 5 Yard-Lauf zum 3:12 ab. Danach versuchten die Rebels eine Conversion, aber die Adler-Defense hatte aufgepaßt und konnte weitere Punkte verhindern. Es waren nur noch 45 Sekunden im ersten Durchgang zu spielen, aber diese wurden von den Adlern eiskalt ausgenutzt: Conrad Meadows (#4) trug den Kickoff über 80 Yards zum Touchdown zurück (PAT Karwe), so dass der Rückstand zur Pause auf nur noch 2 Punkte zum 10:12 zusammengeschmolzen war.

Aber in der zweiten Halbzeit begann alles wieder von vorne. Bei den Adlern reihte sich ein Fehler an den anderen. Kaum wurde der Ball nach einem Quarterback Sack, der einen Turnover on Downs nach sich zog, erobert, da war er auch schon wieder weg, denn ein Fumble beendete blitzschnell die Angriffsbemühungen der Schwarz-Gelben. Danach lief Anthony Elzy erneut übers Feld, ohne entscheidend gestört zu werden. Den Drive schloß Philipp Knolle (#84) mit einem 4 Yard Touchdown-Pass zum 10:19 ab. Einen höheren Rückstand verhinderte die Adler Defense, als Lansana Teuber (#9) einen langen Pass des Rebels-Quarterbacks in der Endzone abfing.

Doch dann ging es ähnlich weiter wie zuvor. Gute Momente wie ein 51 Yard-Paß von Kevin Ramay (#7) auf Conrad Meadows wechselten sich mit Fehlern beim Snap und vielen Lücken in der Offense Line ab, die Ramay viel zu wenig Zeit ließen, um seine Receiver zu finden. Ein weiterer Angriff konnte so nur mit einem 25 Yard-Fieldgoal von Matthias Karwe zum 13:19 abgeschlossen werden.

Als den Rebels im 4. Quarter eine Interception glückte (Philipp Ruffin #19) und der Drive mit einem 27 Yard-Fieldgoal zum 13:22 abgeschlossen wurde, schien alles vorbei zu sein. Aber die Adler kämpften sich noch einmal heran. Kevin Ramay führte die Offense über das gesamte Feld und lief selbst über 6 Yard zum Touchdown (PAT Karwe). So stand es nur noch 20:22. Leider verunglückte danach der Onside Kick , die Rebels kamen wieder an den Ball und der Mann des Spiels Anthony Elzy vollendete mit einem 34 Yard-Lauf zum 20:29. Die Adler steckten nicht auf und konnten durch einen 12 Yard-Paß auf Conrad Meadows noch einmal punkten (PAT missed), aber bei nur noch einer Sekunde verbleibender Spielzeit war die 26:29-Niederlage besiegelt.

Bis zum Spiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes am kommenden Samstag um 18 Uhr im Jahnstadion müssen die Adler intensiv an sich arbeiten, um ihr Spiel zu verbessern.

Text: Bernhard Riess
Fotos: Michael Zelter – Zelter Media | Flickr

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