Frankfurt Pirates

Nürnberg Rams vs. Frankfurt Pirates 13:13

Die ca. 300 Zuschauer sahen am Muttertag bei wechselhaft kühlen Temperaturen eine eher defensive Partie bei der beide Mannschaften im ersten Quarter nicht so wirklich ins Spiel fanden. Die erste Chance auf Punkte mittels Field Goal aus 10 Yards hatten dann allerdings die Gäste und prompt war die Nürnberger Verteidigung zur Stelle und blockte den Schuss der Frankfurter Kanoniers ab. Im nächsten Drive war es dann die Abwehr der Piraten welche Nürnbergs Spielmacher Phillip Garcia # 7 beim Wurfversuch zu Boden brachte, dabei verlor Garcia den Ball und Frankfurt sicherte sich diese gute Ausgangsposition per Fumble Recover an der gegnerischen 35 Yard Line. Mit zwei Pässen wurden die Rams Defense überwunden und es Stand 0:6 für die Piraten. PAT zum 0:7.

Nach dem ersten Seitenwechsel das gleiche Bild, ein abgefangener Pass durch Nürnbergs Abwehrchef Zoran Sisak # 30 verschaffte den Hausherren eine hervorragende Feldposition an der 17 Metermarkierung der Gäste. Aus diesem Vorteil konnte allerdings kein Kapital geschlagen werden und so vergab man eine gute Möglichkeit den Anschluss per Field Goal aus 20 Yards zu erzielen – das Leder ging deutlich rechts am Pfosten vorbei.

Erfolgreiche Aktionen wurden durch etliche Strafen auf beiden Seiten zunichte gemacht, so auch diese schöne Defense Aktion aus Nürnberger Sicht: ein schlechter Longsnap des Frankfurter Center zu seinem Quarterback und der Ball flog weit über seinen Hut hinweg, Rams Verteidiger # 92 Benjamin Bartsch war sofort zur Stelle und brachte den Piratenkapitän zu Fall. Wegen einer Delay Strafe im nächsten Spielzug schien es so als würde das Piratenschiff auch gleich aus Sand auflaufen. Im 3.Versuch setzten sie dann bei 25 Yards zu gehen auf einen Passspielzug und wurden mit einer Interference Flagge bzw. 4 neuen Versuchen belohnt obwohl der Ball deutlich als „Überworfen“ einzustufen war. Kurz nach der „2 Minute Warning“ war es dann soweit, die hessischen Piraten erreichten erneut das fränkische Ufer. Per WR Screen wurde der Passempfänger angespielt und lief nach dem Catch und vielen misslungenen Tackles im Zick Zack den Nürnbergern Verteidigern auf und davon und steuerte den Nürnberger Hafen zum 0:12 an. Der PAT verwandelt zum 0:13 Führungsausbau.

Der Tabellenführer legte sofort nach und Malik Curry # 18 trug den anschließenden Kick Off aus 81 Yards zum Touchdown zurück allerdings wurde dieser wegen 2 Strafen der Hausherren annulliert. Die Rams brachten vor der Pause nichts verwertbares zusammen und so begaben sich beide Teams in die Kabine beim Stand von 0:13.

Ermahnende Worte seitens des Nürnberger Headcoach Ralf Prosiegel zu seinem Mannen und den Rückstand im Nacken kamen die Widder nach der Halbzeit dementsprechend motiviert aufs Feld zurück. Auch hier war das Bild wie bereits zuvor von beiden Defensive Reihen geprägt. Zwar versuchten beide Teams mit abwechslungsreichen Spielzügen sich in Szene zu setzen doch die jeweiligen Verteidiger waren immer zur Stelle. Mitte des dritten Viertels spielten sich die Franken trotz einer 5 Yard Strafe dann bis an die Mittellinie heran und beim 2. Versuch und 15 Meter zu überbrücken übergab Spielmacher Garcia den Ball an Runningback Malik Curry # 18 und der lief aus 50 Meter richtig „würzig“ durch die gegnerische Abwehrreihen zum Touchdown und verkürzte zum 6:13 für die Rams. Der PAT durch Kicker Zoran Sisak misslang.

Irgendwie ging jetzt ein Ruck durch die Gastgeber und im darauffolgenden Offense Drive der Hessen fing Jakob Müller # 17 mittels Interception den Ball für die Widder ab und sicherte sich diesen an deren 15 Yard Line. Nach einigen erfolglosen Spielzügen war es dann Quarterback Garcia der gleich zu Beginn des Schlussviertels Receiver Kai Silbermann # 84 per Luftpost zum 12:13 Touchdown bediente. Der PAT wurde sicher verwandelt durch # 30 Zoran Sisak zum Ausgleich: 13 beide.

Frankfurt hielt dagegen und machte dem Tabellenführer weiterhin das Leben schwer obwohl sich Nürnberg teils selber um den Erfolg brachte. Im Schlussviertel wechselte das Angriffsrecht munter hin und her und beide Team hatten wieder einige Ballverluste verzeichnen (Nürnberg 1 – Frankfurt 3). Die Piraten zeigte Flagge und überraschten die Gastgeber Knallhart mit einem Punt Fake bei dem der Punter dann zum Lauf über 26 Yards erfolgreich ansetzte und das bei weniger als 1 Minute verbleibender Restspielzeit. Das Piratenschiff schipperte dann immerhin noch an die Nürnberger Küste bis auf 28 Meter heran, doch der finale Schuss aus dem Kanonenrohr wurde seitens der Rams Verteidigung erneut abgewehrt. Die geblockte Kanonenkugel konnten sich die Frankfurter erobern und warfen diese dann zu ihrem Receiver nach vorne, dieser Receiver wurde nach einigen positiven Yards aufgehalten und übergab den Ball nach hinten zu seinem Mitspieler der nur wenige Meter vor der Endzone gestoppt werden konnte. Mit dieser Aktion verstrich auch die restliche Spielzeit und das Match endete mit einem Unentschieden.

„Wir haben uns das Leben heute selber schwer gemacht“ so Headcoach Ralf Prosiegel nach der Partie. „Wir fanden viel zu spät ins Spiel und haben uns mit den vielen Strafen um die Früchte unserer Arbeit gebracht, es wäre wesentlich mehr für uns drin gewesen wenn wir konzentrierter gespielt hätten, zudem waren die Piraten hochmotiviert und mit schnellen Punkten ins Spiel gestartet. Wir sind in der ersten Hälfte diesen Rückstand immer hinterher gelaufen und konnten zumindest das Spiel nach der Pause drehen. Nächste Woche kommt ein ganz anderer Brocken nach Nürnberg und die Universe aus Frankfurt zählt zu den Aufstiegsaspiranten, hier müssen wir mehr als nur eine Schippe drauflegen um erfolgreich vom Feld zu gehen“, so Prosiegel weiter.

Nürnberg kann sich in diesem Spiel 1 Punkt erkämpfen und bleibt weiterhin mit 3:1 Punkten an der Tabellenspitze der GFL2 Süd. Die Rams könnten mit einem Sieg gegen die Frankfurt Universe ihre Tabellenführung ausbauen.

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Text: Nürnberg Rams
Fotos: Arne Roßmann | Flickr

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