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Bandits Headcoach Marvin Washington im Interview

Sie machen keinen Hehl daraus, mit den Rhein-Neckar Bandits Großes erreichen zu wollen. Im Interview mit dem Mannheimer Morgen sagten Sie, Saisonziel des Teams müsse es sein, 2014 erneut die Play-offs zu erreichen, denn man müsse sich ständig verbessern… Sie scheinen überzeugt zu sein, dass die Bandits es schaffen. Wieso?

Es gibt für nichts eine absolute Garantie, aber man muss an sich und das Team glauben. Macht man dies nicht, gibt es keine Chance, hoch gesteckte Ziele zu erreichen. Und jeder will doch eine Meisterschaft gewinnen… Ich glaube an das Team und an mich!

In den beiden vergangenen Jahren haben die Bandits jeweils das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Was muss generell verbessert werden, um sich nochmals zu steigern?

Wir müssen verstehen und ab dem ersten Tag der Vorbereitung daran glauben, dass wir das Talent haben, nicht nur die Play-offs zu erreichen, sondern auch zu gewinnen. Wir müssen verstehen, dass wir gewinnen können, weil wir wir sind und nicht verlieren, weil wir wissen, wer das andere Team ist.

Wie kompensieren Sie die Abgänge von Spielern wie McGray, Kilic und Ehrenfried?

Zunächst möchte ich den Jungs danken und für die anstehende Saison viel Glück wünschen. Ich hasse es wirklich, sie zu verlieren, aber ich weiß, wie Football in Deutschland funktioniert… Die Bandits haben Spiele gewonnen, bevor diese Jungs nach Mannheim kamen, was ein Grund für sie war, sich uns anzuschließen; ich bin aber auch sicher, dass wir jetzt wieder Spiele gewinnen werden, obwohl sie nicht mehr für uns spielen. Manchmal brauchen Leute einfach eine Veränderung, bevor sie sehen können, dass sie schon dort sind oder waren, wo sie sein müssen. Wir müssen nun die richtigen Spieler unter den Neuzugängen und ehemaligen Bandits-Jugendlichen auswählen, um die Abgänge zu kompensieren. Ich bin aktuell sehr zufrieden, was diesen Punkt angeht.

Sie verzeichnen aktuell einen erfreulichen Zulauf von Coaches und Spielern – auch aus dem Jugendbereich. Sie selbst sind ab und zu als Nachwuchs-Coach aktiv. Hilft es, eine dermaßen professionelle Jugendarbeit für die Zukunft zu haben?

Ja, sehr sogar! Wir sprechen über deutschen American Football und in Deutschland kann man nur zwei amerikanische Spieler gleichzeitig auf das Feld schicken. Wenn man gewinnen will, sollte man logischerweise also auch ein paar Deutsche haben, die gut spielen… Ein gutes Nachwuchsprogramm hilft hier sehr, man benötigt aber auch einen Head Coach des ersten Teams, der im Jugendbereich involviert ist, damit die Jugendspieler wissen, wer als Coach auf sie wartet, wenn sie in die erste Mannschaft aufrücken. Imports können beim Gewinnen helfen, aber wenn 95 Prozent der Spieler auf dem Feld Deutsche sind… eine leichte Rechnung, oder?

Das Interview führte Michael Wiegand für die Rhein-Neckar Bandits
Foto: Kalli Herbert

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