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Unicorns glücklich in die neue Saison

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Mit einem glücklichen 30:26-Erfolg konnten die Schwäbisch Hall Unicorns am Samstag den Platz im Münchner Dantestadion verlassen. Über lange Strecken führten die Munich Cowboys doch die letzten fünf Minuten gehörten den Hallern.

„Das war ein glücklicher Sieg und nichts, auf dem man sich ausruhen könnte“, sagte ein sichtlich erleichterter Siegfried Gehrke nach dem Spiel am Samstag im Münchner Dantestadion. Sein Team hatte mit den gastgebenden Cowboys schwer zu kämpfen, obwohl man vor 150 mitgereisten Haller Fans einen recht guten Start in die Partie gefunden hatte. Quarterback Marco Ehrenfried war es, der Mitte des ersten Viertels mit einem 5-Yard-Lauf die ersten Punkte zum 7:0 (PAT Thomas Rauch) auf die Anzeigentafel brachte. Wenig später erhöhte Thomas Rauch mit einem 20-Yard-Fieldgoal auf 10:0.

Bei dem Angriffszug, der diesen drei Punkten voraus ging, merkte man allerdings schon die ersten Stotterer im Haller Angriffsmotor. Diese sollten sich ebenso wie viel zu viele unnötige Strafen in der Folge häufen. Die Münchner Defense verstand es hingegen sehr gut, die Haller Offense mehrere Male aus dem Konzept zu bringen. Die Folge waren Fehler auf Seiten der TSG-Footballer, die das Spiel im zweiten Viertel zunächst aus der Hand gaben.

Die Cowboys blockten einen Haller Befreiungskick und trugen den Ball zum 7:10 in die Haller Endzone. Kurz darauf bediente Münchens Quarterback Blake Bolles, der am Samstag nicht nur durch gute Pässe sondern auch durch sein eigenes Laufspiel überzeugen konnte, Benedikt Engelmann (PAT Robert Werner) zur 14:10-Führung. Symptomatisch für diese Phase war dann eine von Marco Ehrenfried geworfene Interception, die den Münchner mit dem letzten Spielzug der ersten Hälfte noch ein 40-Yard-Fieldgoal zum 17:10-Pausenstand ermöglichte.

In der zweiten Hälfte gestaltete sich das Spiel dann etwas ausgeglichener, wobei es weder der Haller Offense noch der Defense gelang, sich entscheidend gegen ihre Gastgeber durchzusetzen. Zwar konnte der neue Haller Runningback Marcus Sims mit einem sehenswerten Lauf über 44 Yards zum 17:17 (PAT Rauch) ausgleichen, die Cowboys nutzen aber weiter konsequent ihre Chancen. Drei Fieldgoals von Robert Werner in Folge brachten sie mit 26:17 in Führung. Der Haller Offense gelang währenddessen nur wenig und die Unicorns-Defense konnte immer erst kurz vor der eigenen Endzone den Angriffsdruck der Cowboys bremsen.

Fünf Minuten vor Spielende hörten die TSGler dann endlich den Weckruf. Der erschallte in Form eines 7-Yard-Passes von Marco Ehrenfried auf Rocky Ciasulli zum 24:26 (PAT Rauch). Plötzlich agierte auch die Unicorns-Defense viel zwingender und konzentrierter. Sie zwang die Münchner kurz vor ihrer eigenen Endzone zu einem Befreiungskick, der prompt misslang und den Hallern vier Versuche an der Münchner 1-Yard-Linie bescherte. Eine Chance, die sich Marcus Sims nicht entgehen ließ und Hall mit 30:26 in Führung brachte. Auch die restlichen dreieinhalb Spielminuten kontrollierten die Haller und retteten so den Vorsprung über die Zeit.

„Dieser Sieg hat mich mehr Nerven gekostet als die Niederlagen zum Saisonauftakt in den letzten beiden Jahren“, sagte Halls Headcoach Siegfried Gehrke nach dem Spiel. „Es freut mich sehr, dass wir im letzten Viertel zurückgekommen sind. Das Spiel hat aber hauptsächlich gezeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Die Form eines Topteams in der GFL haben wir im Moment eindeutig noch nicht.“

Text und Foto: Axel Streich

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