Düsseldorf Panther

Dresden auch in Düsseldorf erfolgreich

Foto: Stefan Mörkels

Glückwunsch aus Düsseldorf an die Dresden Monarchs. Auch in ihrem siebten Spiel in der GFL-Saison 2014 blieben die Raubkatzen zahnlos und unterlagen den Gästen von der Elbe klar mit 6:47 (0:13, 0:14,6:14,0:6). Chancen auf Benrather Seite waren da, wurden aber leider nicht genutzt. So vergaben die Düsseldorfer ein Fieldgoal aus 30 Yards als der Snap zu hoch war, und als der Football kurz vor der Halbzeit an der Dresdener 1-Yard Linie lag, ertönte leider der Halbzeitpfiff der Referees. „Wir haben zu wenig Punkte gemacht, wenn man so kurz vor der Endzone ist, dann muss man auch mal sieben Punkte machen, die Chancen dazu waren durchaus da“ bilanzierte enttäuscht Offense-Coach Markus Zielke an der Seitenlinie nach dem Match, in dem die Monarchs dem jungen Panther-Team zu keiner Zeit der Begegnung vor 625 Zuschauern im Benrather Stadion ein Chance ließen. Immer wieder Grund zu Jubeln hatten die Panther-Fans trotzdem, als sie die Zwischenstände der Panther-Jugend – die zur gleichen Zeit ihr Halbfinale um die deutsche Meisterschaft in Saarbrücken spielte – hörten. Die Rookies qualifizierten sich am Ende durch ein 28:6 gegen die Saarland Hurricanes für den Junior Bowl nächste Woche Sonntag um 15 Uhr in Benrath gegen die Cologne Crocodiles. Ein volles Stadion ist dann wohl den Panthern dann mal wieder sicher.

Auch wenn die Monarchs um Spielmacher Jeff Welsh eine unüberwindbare Hürde darstellen, die Offense um Spielmacher Manuel Engelmann zeigte einige gute Ansätze und verlor bis zum Spielende keinen Ball an die Monarchs, die ohne ihren verletzten Star-Runningback Trevar Deed angetreten waren. Defense-Trainer Jörg Mackenthun, der mit seiner Defense wieder einmal keine Chance gegen die körperlich überlegenden Gegner auf der anderen Seite des Balles hatte, hatte alle Hände voll zu tun, um seine jungen Spieler auf die Ausnahmespieler der Elbestädter einzustellen. Leider mit wenig Erfolg, denn immer wieder wussten die Gäste eine Antwort auf die Einstellungen Mackenthuns zu geben. „Jede Mannschaft, gegen die wir spielen, haben zwei oder drei Ausnahmespieler aus anderen Ländern, wie heute Frankreich, dabei. Zudem haben wir heute schlecht getackelt, denn oft kamen die Monarchs noch durch, obwohl wir schon sehr früh die Hände an Gegenspielern hatten, daran müssen wir arbeiten“ Nach dem Ausfall von Trevar Deed übernahmen so Conor Foley und Guilliaume Rioux Deeds Job und erlegten zusammen mit dem deutschen Nationalspieler Jan Hilgenfeldt die Panther fast im Alleingang. So war es dann Dontrel Chance vorbehalten wenigstens den Ehren-Touchdown für die Raubkatzen zu erzielen, als er in unnachahmlicher Art über 57-Yards in die Endzone der Monarchs stürmte.

Die Raubkatzen haben nun eine Woche Spielpause, bevor es am 9.August um 17 Uhr im ersten Teil des Spiels um den vorletzten Platz gegen die Berlin Rebels im Benrather Stadion darum geht nicht als Tabellenletzter zu überwintern. Zwei Wochen später ist dann das Rückspiel in Berlin.

Düsseldorf Panther – Dresden Monarchs 6:47 (0:13, 0:14, 6:14, 0:6)

1.Viertel: 0:6 Guilliaume Rioux, 34-Yards-Lauf, 0:7 Jan Hilgenfeldt, 0:13 Conor Patrick Foley, 5-Yards-Lauf

2.Viertel: 0:19 Foley, 25-Yards-Lauf, 0:20 Hilgenfeldt, 0:26 Ivo Schönberner, 0:27 Hilgenfeld

3.Viertel: 0:33 Hilgenfeldt, 48-Yards-Pass von Jeff Welsh, 0:34 Hilgenfeldt, 6:34 Dontrel Chance, 57-Yards-Lauf, 6:40 Rioux, 95-Yards-Kick-Off Return, 6:41 Hilgenfeldt

4.Viertel: 6:47 Schönberner, 1-Yard-Lauf

Zuschauer: 625

Fotos: Stefan Mörkels | Flickr

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