Berlin Rebels

Berlin Rebels lassen Düsseldorf Panther keine Chance

Foto: Stefan Mörkels

Es hat einfach nicht sein sollen. Wahrscheinlich nicht in dieser Saison und auch nicht am Samstag Abend in der Hauptstadt beim Vorletzten der GFL-Nord, den Berlin Rebels. Nach der 9:34 (0:7, 3:7, 6:6, 0:14) Niederlage im Berliner Mommsen-Stadion werden die Footballer der Düsseldorf Panther wohl in der ganzen Saison ohne einen einzigen Sieg bleiben, die restlichen Spiele in zwei Wochen zu Hause in Benrath gegen die New Yorker Lions und dann Auswärts in Dresden und beim zweiten Team aus Berlin, den Adlern, machen eigentlich keine Hoffnung mehr auf die ersten Punkte der Raubkatzen in dieser Spielzeit. Die Gründe für die Niederlage in Charlottenburg ist ein Spiegelbild der ganzen Spielzeit. „Wir machen immer wieder Fehler, wenn auch kleine, die in dieser Liga sofort bestraft werden, leider dürfen wir keine machen, wenn wir mal gewinnen wollen“ erklärte Panther-Chef Marcel Friedrich, der die Mannschaft zum Spiel an die Spree begleitete.

Wie auch eine Woche zuvor in Düsseldorf bei der 29:34 Niederlage in Benrath scheiterte die junge Truppe der beiden Hauptverantwortlichen Trainer, Jörg Mackenthun (Defense) und Markus Zielke (Offense), an den Berlinern Schlüsselspielern Quarterback Conor Lynch, Ballträger Larry McCoy, und den beiden deutschen Receivern Matthias Wollf und Gregor Lietzau, die immer die passende Antwort auf das Düsseldorfer Spiel hatten. Schon kurz nach Spielbeginn brachte McCoy die Gastgeber mit einem 18-Yards-Sprint in die Sechs-Punkte-Zone in Führung, und als sich der bullige US-Amerikaner sich dann im zweiten Spielabschnitt nur noch 1-Yard nach vorne werfen musste, um ein zweites Mal die heilige Halle der Gäste zu betreten, war das Spiel beim 14:3 Vorsprung der Berliner vor nur 150 Zuschauern in Charlottenburg bereits so gut wie entschieden. Die jungen Raubkatzen, die nur mit 30 Spielern in der Hauptstadt angetreten waren, mühten sich redlich und kamen durch ein langes Feldtor von Paul Merten und einen kurzen Lauf von Spielmacher Manuel Engelmann auf die Anzeigentafel in Berlin. Mehr war an diesem verregneten Nachmittag in der Nähe der Berliner Stadtautobahn Avus nicht drin.

In zwei Wochen treffen die punktlosen Panther zu Hause auf den deutschen Meister, die New Yorker Lions aus Braunschweig.

Berlin Rebels – Düsseldorf Panther 34:9 (7:0, 7:3, 6:6, 14:0)

1.Viertel: 6:0 Larry McCoy, 18-Yards-Lauf, 7:0 Ferenc Baksa, Extrapunkt
2.Viertel: 7:3 Paul Merten, 36-Yards-Feldtor, 13:3 McCoy, 1-Yard-Lauf, 14:3 Baksa
3.Viertel: 20:3 McCoy, 64-Yards-Lauf, 20:9 Manuel Engelmann, 9-Yards-Lauf
4.Viertel: 26:9 Matthias Wolff, 29-Yards-Pass von Conor Lynch, 34:9 Gregor Lietzau, 30-Yards Pass von Lynch

Text: Marcel Friedrich
Fotos: Stefan Mörkels | Flickr

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