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New Yorker Lions dominieren auch im Halbfinale

Die Abwehr der New Yorker Lions ließ den Cologne Falcons keine Chance

Mit einer souveränen Vorstellung gegen die Cologne Falcons, gewinnen die New Yorker Lions das Play-Off Halbfinale und damit ihr 14. GFL-Spiel in Folge vor 6.512 begeisterten Footballfans deutlich mit 52:3 (10:0, 7:3; 21:0; 14:0) und stehen erneut im German Bowl am 11. Oktober in Berlin.

Die Begegnung begann mit dem Kick-Off durch Lions Kicker Tobias Goebel und einem Return von Cologne Falcons Spieler Niko Lester bis zur eigenen 34 Yard Linie. Mit vollständigen Pässen ihres Quarterbacks Robert Demers auf Estrus Crayton und Jannik Leyendecker arbeiteten sich die Gäste schnell bis in die Spielfeldhälfte der New Yorker Lions. Doch den folgenden Passversuch von R. Demers auf Estrus Crayton erahnte New Yorker Lions Passverteidiger Patrick Ihl voraus und fing den Ball vor den Augen des US-amerikanischen Wide Receivers der Falcons ab.

Es betrat zum ersten Mal an diesem Abend der Angriff der New Yorker Lions um Spielmacher Casey Therriault das Feld. Ein Lauf und ein Passfang von D. McCants, sowie ein Strafe gegen die Falcons beförderte die Braunschweiger schnell bis an die 14 Yard Linie der Gäste. Ein weiterer Pass von Therriault auf Janos Knopf sogar kurz darauf bis vier Yards vor die Endzone der Kölner. Doch dann stockte der Vorwärtsdrang der Hausherren und nach einem Sack vom Kölner Linebacker Andreas Merz gegen den Braunschweiger Quarterback, mussten sich die Lions mit einem 33 Yard Fieldgoal von Tobias Goebel zur 3:0 Führung zufrieden geben.

Der nächste Angriffsdrive der Kölner Gäste begann so vielversprechend wie der Vorherige. Pässe von Demers auf seinen Ballfänger Leyendecker und Läufe ihres Ballträgers Steven Strother führten die Gäste bis an Braunschweigs 39 Yard Linie. Doch dort war es erneut Lions Defense Back Patrick Ihl, der einen Passversuch von R. Demers vorhersah, diesen abfangen und zum Ballbesitz für die New Yorker Lions sichern konnte. Von ihrer eigenen 40 Yard Linie beginnend führte C. Therriault seinen Angriff nun gewohnt sicher in kürzester Zeit über das gesamte Feld. Ein eigener Lauf, ein langer Pass auf Receiver Christian Bollmann und zwei Läufe durch Michael Andrew und die Lions standen bereits sechs Yards vor der Endzone der Falcons. Im ausgespielten vierten Versuch war es dann erneut Runningback M. Andrew der die Führung der Löwen auf 10:0 (PAT T. Goebel) ausbaute.

Es ging ins 2. Quarter und für die Kölner folgte das nächste Déjà-vu dieses Mal in Form von Braunschweigs Tissi Robinson. Erneut starteten die Falcons ihre Angriffsserie mit sehenswerten Spielzügen. Einem langen Pass von Demers auf Alexander Tounkara-Kone folgte ein schöner Lauf von Steven Strother. Doch dann unterlief dem Kölner Spielmacher der dritte Fehler an diesem Abend, in dem ein Passversuch nicht den richtigen Adressaten fand. Anstatt in den Armen eines Kölner Ballfängers, landete der Ball beim Braunschweiger Verteidiger T. Robinson. Somit blieb Köln erneut ohne Punkte und die New Yorker Lions machten sich wieder auf in Richtung Endzone der Falcons. Vier erfolgreiche Pass- und vier erfolgreiche Laufspielzüge später und Braunschweigs französischer Ballfänger A. Dablé sorgte nach einem 19 Yard Pass von C. Therriault für das 17:0 (PAT T. Goebel). Sowohl die Cologne Falcons, als auch die New Yorker Lions mussten sich in ihren beiden nächsten Angriffsserien jeweils per Punt vom Ball trennen.

Bei noch etwas mehr als 2 Minuten verbleibender Spielzeit bis zur Halbzeitpause folgte der Einzige erfolgreiche Drive des Spiels, welchen die Gäste mit Punkte abschließen konnten.

Mit Pässen auf seine Receiver Leyendecker und Tounkara-Kone führte Demers sein Team bis an die 10 Yard Linie der New Yorker Lions. Doch dort war es mit dem Raumgewinn vorbei und nach einem Tackle für Raumverlust durch Braunschweigs Linebacker Kerim Homri an Kölns Runningback Strother, sorgte Falcons Kicker Lukas Moersch mit einem 32 Yard Fieldgoal für das 17:3 und die ersten Punkte für seine Mannschaft. Mit diesem Spielstand ging es die Halbzeitpause. Das dritte Quarter begannen die Gastgeber in Person von David McCants mit einem Paukenschlag. Den Kick-Off der Cologne Falcons nahm McCants an der eigenen 15 Yard Linie auf und trug diesen über die gesamte Feldlänge 85 Yards bis in die Endzone der Falcons zum 24:3 (PAT T. Goebel) zurück. Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Die Verteidigung der New Yorker Lions zwang die Falcons umgehend zum Punt und die Offense der New Yorker Lions brauchte ganze drei Spielzüge, um mit einem 29 Yard Pass von Therriault auf Dablé die Führung auf 31:3 (PAT T. Goebel) zu erhöhen.

Vorausgegangenen war jeweils ein Lauf von Therriault und Andrew. Auch die nächsten Angriffsbemühungen der Gäste aus Köln gestalteten sich erfolglos und nach einem Tackle für Raumverlust durch Lions Defense Line Spieler Jakub Malecki gegen Kölns Steven Strother und einem Sack von Robert Zernicke gegen Demers war Köln erneut gezwungen zu punten. Die New Yorker Lions nutzen diese Gelegenheit eiskalt aus und punkteten nach einem längeren Drive, der an ihrer eigenen 38 Yard Linie begann, mit einem 3 Yard Lauf durch M. Andrew erneut zum 38:3 (PAT T. Goebel). Vorbereitet wurden die Punkte u.a. mit Pässen von Therriault auf McCants, Dablé und Bollmann. Es folgte das vierte und letzte Quarter und nach einem weiteren Punt der Kölner, war es kurz nach dem Seitenwechsel dieses Mal Lions Ausnahmespielmacher Casey Therriault selbst, der mit einem 44 Yard Lauf für den nächsten Touchdown zum 45:3 (PAT T. Goebel) sorgte.

Die Cologne Falcons bemühten sich weiter aufopfernd um Raumgewinn und Punkte doch spätestens nach der vierten Interception von Robert Demers an diesem Abend, die von Lions Spieler Kerim Homri abgefangen wurde, war die Luft endgültig raus. Zwar konnten die Lions kein Kapital aus dem Turn Over schlagen und mussten nach vier Versuchen unverrichteter Dinge wieder das Feld verlassen, doch nach einem weiteren Punt der Kölner, schlug dann der Angriff der Hausherren, nun unter Führung von Quarterback James Peterson noch einmal zu.

Insgesamt sechs Läufe über den nun als Runningback spielenden Sven Rosemann, davon der letzte über ein Yard, führten letztendlich zum Touchdown und zum 52:3 (PAT T. Goebel) Endstand der Partie. Köln versuchte es noch einmal mit dem jetzt als Spielmacher eingesetzten Jose Mohler bei weniger als einer Minute Spielzeit mit einem langen Pass auf Philipp Schmitz, doch der Receiver der Falcons konnte den Ball nicht in der Endzone der Braunschweiger sichern.

Damit stehen die New Yorker Lions nun nach dem erfolgreichen Comeback im letzten Jahr erneut im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft und treffen am 11. Oktober im German Bowl XXXVI im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark auf die Schwäbisch Hall Unicorns, die ihrerseits die Dresden Monarchs im zweiten Halbfinale mit 33:27 besiegen konnten.

Scoreboard
03:00 33 Yard Fieldgoal T. Goebel
10:00 06 Yard TD-Lauf M. Andrew (PAT T. Goebel)
17:00 11 Yard TD-Pass C. Therriault auf A. Dablé (PAT T. Goebel)
17:03 32 Yard Fieldgoal L. Moersch
24:03 85 Yard Kick-Off Return-TD D. McCants (PAT T. Goebel)
31:03 29 Yard TD-Pass C. Therriault auf A. Dablé (PAT T. Goebel)
38:03 03 Yard TD-Lauf M. Andrew (PAT T. Goebel)
45:03 44 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. Goebel)
52:03 01 Yard TD-Lauf S. Rosemann (PAT T. Goebel)

Foto: Karsten Reißner / New Yorker Lions

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