GFL

Löwen starten erfolgreich in die neue Saison

Karsten Reißner

Vor mehr als 5.100 Zuschauer beim GFL-Season Opener 2015 im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße gewannen die New Yorker Lions gegen die Kiel Baltic Hurricanes, nach einem mit Höhen und Tiefen versehenden spannenden Spiel, letztendlich verdient mit 38:28 (14:0; 10:7; 7:14; 7:7).

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Das Team der Lions gewann den Coin-Toss und entschiedt sich für den Kick-Off und das Angriffsrecht zu Beginn der zweiten Spielhälfte.

Die Kiel Baltic Hurricanes begannen ihre erste Angriffsserie, nach dem Eröffnungskick durch Braunschweigs  Tobias Goebel, an der eigenen 24 Yard Linie.

Doch der erste Drive endete schnell mit einem Punt durch Kiels Quarterback und Punter Blake Bolles. Aber auch Braunschweigs Angriff machte es nicht wesentlich besser.

Nach nur drei Versuchen und einem Missverständnis zwischen Lions Quarterback Grant Enders und Receiver Niklas Römer, konnte Kiels Passverteidiger Jan Abrahamsen umgehend das Angriffsrecht für sein Team mit einer Interception, an der Braunschweiger 35 Yard Linie, zurückerobern.

Braunschweigs Verteidiger wollten den Gästen aus Kiel in nichts nachstehen und konnten in Person von Tissi Robinson ebenfalls einen Passversuch von Blake Bolles an der eigenen 20 Yard Linie abfangen.

Besser noch, Braunschweigs Passverteidiger trug das Spielgerät noch über 80 Yard zum Touchdown und der 7:0 (PAT T. Goebel) Führung, bis in die Endzone der Hurricanes zurück.

Der nun folgende Angriffsdrive fing für die Kieler besser an. Nach einem Kick-Off Return bis kurz vor die Mittelinie durch Colin Harms, marschierten die Kieler mit Spielzügen über Runningback Andreas Hofbauer und Pässen von Bolles auf seine Receiver Englmann und Harms,

bis an die Braunschweiger 32 Yard Linie voran. Doch dort konnte die Braunschweiger Verteidigung den Vorwärtsdrang der Gäste stoppen und ihren Angriff zurück auf Feld schicken.

Läufe über David McCants und Grant Enders, sowie Pässe von Enders auf Christian Bollmann und Anthony Dablé brachten den Braunschweiger Angriff bis in die Redzone der Kieler voran.

Ein Spielzug später bediente Grant Enders seinen Receiver Niklas Römer mit einem 19 Yard Pass zum 14:0 (PAT T. Goebel).

Nach einem abermals erfolglosen Drive der Hurricanes benötigen die Braunschweiger nur ganze zwei Spielzüge über David McCants und einem Raumgewinn von 55 Yards, um ihre Führung auf 21:0 (PAT T. Goebel) zu Beginn des zweiten Spielviertels auszubauen.

Weiterhin Probleme gegen die aggressive Defense der Lions hatte der Angriff der Kieler Gäste. Zwar gelangen der Offense um Blake Bolles immer wieder größere Raumgewinne und First Downs,

speziell durch Runningback Andreas Hofbauer und Wide Receiver Benedikt Englmann, doch näher als 35 Yards bis an die eigene Endzone, ließ die Verteidigung von Lions Defense Koordinator Dave Likins die Gäste nicht kommen.

Nach einem Punt der Hurricanes betrat erneut der Angriff der Hausherren das Feld und sorgte mit dem zweiten Fehlwurf von Grant Enders und dem daraus resultieren Return von Kiels Paco Varol, zum 21:7 (PAT C. Harms) Anschlusstouchdown für die ersten Punkte der Gäste.

Es folgte ein fast 60 Yard Kick-Off Return von David McCants bis knapp an die 30 Yard Linie Hurricanes, von wo aus ein 45 Yard Fieldgoal von New Yorker Lions Kicker Tobias Goebel zum 24:7 folgte.

Nach einer hervorragenden Verteidigungsleistung der Lions und einem erneuten Punt der Kieler, vergab der Angriff der Löwen die letzte große Chance vor der Halbzeitpause aus ein Yard Entfernung mit dem dritten Fehlwurf von Grant Enders in der ersten Halbzeit.

Dieses Mal war es Kiels Multitalent Tyler Davis, der den Passversuch des amerikanischen Spielmachers auf Anthony Dablé in der Endzone der Kieler abfing.

Eindeutig den besseren Start nach der Halbzeit erwischten die Gäste aus Schleswig-Holstein. Die Lions mussten sich per Punt von ihrer ersten Angriffsserie der zweiten Spielhälfte verabschieden und Kiel nutzte die Gunst der Stunde und trumpfte auf.

Ballfänger Englmann und Runningback Hofbauer brachten die Hurricanes bis an die 22 Yard Line der Braunschweiger voran. Von dort aus bediente Blake Bolles Tyler Davis mit einem Pass zum Touchdown und dem 24:14 (PAT C. Harms).

Doch die New Yorker Lions konterten umgehend. An ihrer 25 Yard Linie beginnend, marschierten die Löwen Yard für Yard über das Feld. QB Grant Enders vervollständigte Pass um Pass auf seine Receiver Bollmann, Dablè, Römer und Landi

und Runningback David McCants bewegte den Ball per Lauf über das Spielfeld. Letzterer sorgte dann auch mit seinem zweiten Touchdown des Tages, nach einem 1 Yard Lauf zum zwischenzeitlichen 31:14 (PAT T. Goebel),  für die Herstellung des alten Abstand.

Wieder ließ die Antwort der Kieler nicht lange auf sich warten, die ihrerseits in Person von Andreas Hofbauer scheinbar nun das richtige Mittel gegen die Defense der Braunschweiger gefunden hatten.

Immer wieder fand der 22 jährige Österreicher die Lücken in der Braunschweiger Verteidigung und verkürzte schließlich mit einem 1 Yard Touchdownlauf die Führung der Lions auf 31:21.

Mit diesem Spielstand wurden die Seiten zum letzten Mal gewechselt und das bereits interessante Spiel wurde plötzlich noch einmal richtig  spannend. Bereits der zweite Spielzug im folgenden Offensedrive der Lions führte zu weiteren Punkten für die Kieler.

Ein zu tief geratender Passversuch von Grant Enders wurde abgefälscht und der unkontrollierte Ball fiel direkt in die Arme des Kieler Linebacker Ryan Newell.

Dieser nahm das Geschenk dankend an und trug das Spielgerät unter dem Jubel seiner Teamkollegen über 30 Yards zum 31:28 (PAT C. Harms) zurück in die Endzone der Braunschweiger.

Damit war die ursprünglich komfortabel erscheinende Führung der Gastgeber plötzlich auf nur noch drei Punkte zusammengeschrumpft. Doch der neue Quarterback der New Yorker Lions behielt die Nerven und führte seinen Angriff umgehend zurück auf die Siegerstraße.

Vier Passspielzüge auf seine Anspielstationen Dablé und Landi von Enders in Folge, als auch Läufe von McCants und ihm selbst, brachten die Braunschweiger erneut in Schlagdistanz bis an die 19 Yard Linie der Schleswig-Holsteiner.

Dort war es dann Niklas Römer nach einem Pass von Enders überlassen zum 38:28 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Hurricanes einzulaufen. Kiel setzte noch einmal alles auf eine Karte, fand aber gegen die zur alten Stärken zurückgekehrte Braunschweiger Verteidigung keine Mittel.

Nach einem erfolglosen ausgespielten vierten Versuch übernahm die Offense der Lions wieder die Regie und ließ die Spieluhr kontrolliert auf null herunter ticken.

Damit war der erste Sieg der Saison 2015 eingefahren und das Team der New Yorker Lions hat eine erste schwere Aufgabe für eine neue erfolgreiche Saison bewältigt.

Bei der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Head Coach Troy Tomlin im großen und ganzen zufrieden mit der Leistung seines Teams:

“Nach einem guten Beginn, haben wir im Verlauf des Spiels nachgelassen und die Kieler mangels ausreichender Ballsicherung wieder ins Spiel zurück finden lassen.

Daran müssen wir arbeiten und das abstellen. Aber zu keinem Zeitpunkt des Spiels geriet das Team in Panik und hielt zusammen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft und zufrieden mit dem heutigen Sieg.“

Ein Jubiläum der besonderen Art feierte die Nummer #22 der Löwen Christian Petersen. Er bestritt in der Partie gegen die Kiel Baltic Hurricanes sein 200. Spiel im Jersey der Braunschweiger Footballmannschaft.

Damit ist einer der erfahrensten Spieler in der Mannschaft der New Yorker Lions.

 

Scoreboard   

 

07:00   80 Yard Interception Return TD Tissi Robinson (PAT T. Goebel)

14:00   19 Yard TD-Pass G. Enders auf N. Römer (PAT T. Goebel)

21:00   14 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT . T. Goebel)

21:07   30 Yard INT-Return-TD Paco Varol (PAT . C. Harms)

24:07   45 Yard Fieldgoal T. Goebel

24:14   22 Yard TD-Pass B. Bolles auf T. Davis (PAT C. Harms)

31:14   1 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)

31:21   1 Yard TD-Lauf A. Hofbauer (PAT T. Goebel)

31:28   35 Yard INT-Return-TD R. Newell (PAT C. Harms)

38:28   19 Yard TD-Pass G. Enders auf N. Römer (PAT T. Goebel)

 

Text: Holger Fricke

Foto: Karsten Reißner  / New Yorker Lions

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