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Scorpions kehren siegreich aus der Kurpfalz zurück

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Foto: A. Siepmann

45:21 in Mannheim der vierte Sieg im fünften Spiel

Nachdem die Stuttgart Scorpions das Hinspiel gegen die Rhein-Neckar Bandits vergangene Woche mit 53:07 für sich entscheiden konnten, behielten sie auch im Rückspiel die Oberhand und kehren mit einem 45:21 Sieg im Gepäck aus der Kurpfalz zurück.

Ähnlich wie im ersten Aufeinandertreffen, war die Partie auch am gestrigen Samstag bereits zur Halbzeit so gut wie entschieden. So dauerte es gerade einmal 39 Sekunden, ehe die Skorpione erstmals in die Endzone der Bandits gelangten; zunächst trug Daniel Balazovic den Ball nach dem ersten Kick-off bis weit in die Mannheimer Hälfte zurück, ehe Tom Schneider im zweiten Spielzug der Offense per Lauf das 07:00 erzielte (alle PAT des Tages: Pascal Flöser). Allerdings war den Gastgebern deutlich anzumerken, dass sie den Landeshauptstädtern das Leben dieses Mal wesentlich schwerer machen wollten als zuletzt und so standen sie nach rund fünf gespielten Minuten kurz davor, den Ausgleich zu erzielen. Jedoch zeigte sich Jermaine Guynn als Spielverderber, denn er konnte einen Pass von Bandits-Quarterback Sonny Weishaupt an der eigenen Endzone abfangen und über das ganze Feld zurück tragen, womit die Führung fortan 14:00 betrug. Kurze Zeit später machten es die Gastgeber immerhin besser und verkürzten nach langem Pass von Weishaupt auf 07:14. Von da an zogen die Scorpions das Tempo wieder an und erhöhten per Field Goal von Pascal Flöser und jeweils Läufen durch Steffen Haenelt und Jermaine Guynn auf 31:07. Kurz vor der Halbzeit wurde es dann nochmal aufregend: zunächst fing die Mannheimer Verteidigung einen Pass von Tom Schneider ab, ehe die Stuttgarter Defense es ihren Gegnern gleich tat und den Ball nach einem – von Jermayne Guynn erzwungenen – Fumble in Person von Sergey Souleymanov zurück eroberte. Dieser Turnover mündete im 38:07 durch Pascal Flöser und so ging es in die Kabinen des altehrwürdigen Seppl-Herberger-Stadions.

In der zweiten Halbzeit setzten die Hausherren dann alles daran, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen, zu mehr als zwei weiteren Touchdowns zum zwischenzeitlichen 21:38 sollte es jedoch nicht reichen. Die Gäste brachten das Spiel – unter den Augen von ca. 50 mitgereisten Anhängern – souverän über die Zeit und erzielten durch Jermaine Guynn den letzten Touchdown des Tages zum Endstand von 45:21.

Erleichtert zeigte sich im Anschluss Head Coach Jemil Hamiko, der den Bandits attestierte, dass sie sich weitaus besser präsentierten als im Hinspiel und in dieser Form auch in der Lage sein sollten, den Abstieg in die GFL2 zu vermeiden. Letztendlich hätte sich auch an diesem Tag jedoch das stärkere Team durchgesetzt, so dass er nun zuversichtlich vorausblickt auf das Spitzenspiel am kommenden Samstag. Dann wird der Tabellendritte aus Kempten, die Allgäu Comets, zu Gast sein bei den Scorpions, die mit dem Sieg in Mannheim Rang zwei hinter Schwäbisch Hall weiter gefestigt haben.

Text: J. Hanson
Foto: A. Siepmann

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