GFL

Schlittenhunde verlieren beim Deutschen Meister

New Yorker Lions - Hamburg Huskies
Foto: Michael Zelter | zelter.media service

0:21! Starke Huskies-Defense reicht nicht gegen Lions

Braunschweiger Fans zollten den Hamburg Huskies nach dem Spiel gegen die New Yorker Lions Respekt, feierten den GFL-Aufsteiger weit nach Ende der Partie mit Sprechchören. Mit 0:21 hatten die Schlittenhunde beim amtierenden Deutschen Meister zwar verloren, dem besten Team Europas aber mehr Schwierigkeiten bereitet als von einigen Experten erwartet.

„Ich kann mich natürlich nicht über die Niederlage freuen, aber wir können schon stolz auf das sein, was wir hier erreicht haben“, sagte Huskies-Headcoach André Schleemann. Und Wide Receiver Dominic Hanselmann, im letzten Jahr noch im Team der Braunschweiger, pflichtete ihm bei: „Bei den Lions sind schon ganz andere Mannschaften richtig unter die Räder gekommen“.

Vor 4.132 Zuschauern zeigte vor allem die Huskies-Defensive eine starke Leistung, setzte Lions-Quarterback Casey Therriault ein ums andere Mal unter Druck und brachten den Spielmacher zu Boden. „Wir hatten einige richtig gute Plays in der Defense, aber am Ende überwiegt schon die Enttäuschung über die Niederlage“, so Linebacker Kendral Ellison. Das die Braunschweiger drei Touchdowns zum Sieg anbringen konnten, führte Schleemann unter anderem auch auf die fehlende Erfahrung seines Teams zurück: „Wir haben zwar einige Spieler mit GFL-Erfahrung, aber viele, die vorher noch nie in der Bundesliga gespielt haben. Da ist Braunschweig dann in den entscheidenden Szenen einfach abgezockter gewesen.“

Die starke Defensive der Lions erstickte nahezu jeden Angriffsversuch der Huskies schon im Keim. Lediglich direkt mit dem ersten Drive kamen die Schlittenhunde in die Nähe der Braunschweiger Endzone, der Fieldgoal-Versuch von Nassim Amroun aus 45 Metern misslang allerdings. Danach mussten sich die Huskies in einen wahren „Punt-Festival“ immer wieder per Befreiungsschlag vom Angriffsrecht trennen. „Unsere Offense hat seit fünf Wochen nicht gepunktet, wir müssen wieder in den Rhythmus kommen – egal wie“, so Hanselmann.

Mit nun fünf Siegen bei drei Niederlagen bleiben die Huskies zunächst auf Tabellenplatz drei, in drei Wochen (15.8., Hammer Park, Kickoff 17 Uhr) kommt es für die Hamburger zum direkten Rematch gegen den Meister.

Foto: Michael Zelter | zelter.media service

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