Dresden Monarchs

Huskies verlieren gegen Dresden Monarchs

Foto: Holger Beck / american-football.org
Foto: Holger Beck / american-football.org

Im Hinspiel gegen die Dresden Monarchs vor drei Wochen waren die Hamburg Huskies noch klar unterlegen. Im Rückspiel am Samstag sahen die Schlittenhunde diesmal deutlich besser aus. Dennoch gab es gegen die „Königlichen“ eine 14:38 Niederlage.

Headcoach André Schleemann musste sein Team gegenüber der Vorwoche schon wieder umbauen: Aufgrund einer ungeklärten Spielerpass-Situation konnte der neue Quarterback Jordan Giza nicht auflaufen. Stattdessen musste Backup-Quarterback Dave Duddeck den Angriff der Schlittenhunde lenken. „Ich hab es am Dienstag erfahren, dass ich heute spielen muss und habe mich dann darauf vorbereitet. Für das Team ist das natürlich bitter, das Jordan ausfiel, aber ich habe mich gefreut, dass ich auflaufen durfte“, so der 23-Jährige, der auch das Jugendprogramm der Huskies durchlaufen hatte und mit den Young Huskies 2010 sogar im Junior Bowl stand.

Trotz der Umstellungen staunten die nur 652 Zuschauer im Stadion Hammer Park und die Gäste aus Dresden nicht schlecht, wie die Schlittenhunde ins Spiel starteten: Nachdem die Monarchs mit einem Touchdown durch Gillaume Rioux vorgelegt hatten, schnappte das Rudel zu: US-Import Curtis Slater wirbelte als Running Back (!) die Dresdner Abwehr durcheinander, Nassim Amroun fing den Pass von Duddeck zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Und es kam noch besser: Nach einem Fieldgoal für Dresden erlief Tyson Giza seinen mittlerweile elften Touchdown für die Huskies. Mit einer 14:10-Führung für die Huskies ging es in die Halbzeit.

Doch nach der Pause drehten die Dresdner auf, vor allem dank Running Back Trevar Deed, der allein zwei Touchdowns erzielte. Auf der anderen Seite schwanden bei den Huskies immer mehr die Kräfte, so das sie nicht mehr an die starke Leistung der ersten Hälfte anknüpfen konnten. „Mit zwei Touchdownpässen in sein erstes GFL-Spiel zu starten war natürlich krass, aber nach einer 14:10-Führung das Spiel noch zu verlieren, damit kann man nicht zufrieden sein“, so Duddeck selbstkritisch nach dem Spiel. Und André Schleemann ergänzt: „Die individuelle Klasse von Dresden hat heute den Ausschlag gegeben. Mitte der zweiten Hälfte waren wir einfach platt.“

Am kommenden Samstag (17 Uhr, Hammer Park) steht für die Schlittenhunde gegen die Berlin Adler das letzte Heimspiel der Saison an. Mit einem Sieg gegen das Team aus der Hauptstadt können die Huskies ihre erste Playoff-Teilnahme der Geschichte perfekt machen.

Foto: Holger Beck / american-football.org

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