Berlin Rebels

New Yorker Lions klarer Sieger gegen Berlin Rebels

RB #28 Chris Smith
Foto: Karsten Reißner

Mit 40:23 (7:0; 14:0; 13:12; 6:11) vor etwas mehr als 2.700 Fans, besiegen die New Yorker Lions die Berlin Rebels klar und sind damit weiterhin auf Kurs in Richtung Nordmeisterschaft.
Zwar mussten die Hausherren verletzungsbedingt auf wichtige Spieler wie Kerim Homri und Durrell Givens auf Seiten der Defense oder Gerrit Meister in der Offense verzichten,
doch konnte die Mannschaft von Head Coach Troy Tomlin diese Ausfälle mit einer geschlossenen Teamleistung gut kompensieren.
Hinzu kam, das die beiden Langzeitverletzten Grant Enders und Tobias Goebel nach fast 3 Monaten Zwangspause, erstmalig wieder aktiv ins Spielgeschehen eingreifen durften.
Besonders in der ersten Halbzeit lief bei den Gästen aus der Hauptstadt nicht viel zusammen und eigene Fehler sowie starke Lions, sorgten zur Pause für einen deutlichen Rückstand.
Erst in der zweiten Spielhälfte fanden die Berlin Rebels, speziell über ihr Laufspiel mit den Runningbacks Larry McCoy und Johnson Deontray, immer wieder die ein oder andere Lücke in der Verteidigung der Braunschweiger und kamen zu Punkten.
Das Spiel begann mit dem Kick-Off der Lions durch Tom van Duijn, gefolgt vom ersten erfolglosen Offense Drive der Gäste aus Berlin. Nach nur drei Versuchen zwang die Verteidigung der Lions die Rebels zum Bunt.
Dieser missglückte aus Sicht der Berliner vollständig und bescherte dem Angriff der Braunschweiger einen ersten Versuch an Berlins 13 Yard Linie. Ein Pass von Quarterback Casey Therriault auf Christian Bollmann später und Braunschweig führte mit 7:0 (PAT T. van Duijn).
Doch das sollten bis weit in das zweiten Quarter hinein erst einmal die einzigen Punkte im Spiel bleiben, denn beide Defensereihen beherrschten das Spielgeschehen.
Auf Seiten der Lions stachen dabei im besonderen mit jeweils einem Quarterback-Sack Jabari Johnson, Jacob Schridde und Sydney Boakye hervor.
Aber auch Mamadou Sy und Christopher Cauvet konnten erfolgreich die beiden gefährlichen Runningbacks der Rebels, McCoy und Johnson, für Raumverlust zu Boden bringen.
Nach einem weiteren Punt der Berliner, erhielten die Braunschweiger zu Mitte des zweiten Spielviertels abermals die Chance auf Punkte. David McCants am Boden und Casey Therriault mit Pässen auf seine Receiver Evan Landi und Anthony Dablé,
führten den Angriff der Löwen bis an die 18 Yard Linie der Rebellen. Zwar wurde ein Touchdown von Landi nach Pass von Therriault auf Grund einer Strafe aberkannt,
aber bereits einen Spielzug später bediente Braunschweigs Spielmacher mit einem 28 Yard Pass seinen Ballfänger Janos Knopf zum 14:0
(PAT T. Goebel) in der Endzone der Gäste. Es folgte der bis dato erfolgreichste Drive des Angriffs der Berlin Rebels unter Regie von Darius Outlaw. Mit Pässen auf seine Receiver Gregor Lietzau und Dominik Helmnold,
sowie kraftvollen Läufen des aktuell besten Runningback der GFL Larry McCoy, kämpften sich die Berliner bis an 17 Yard Linie der Lions heran. Aber bereits einen Spielzug später beendete die Verteidigung der Löwen abrupt den Vorwärtsdrang der Gäste.
Bei einem weiteren Laufversuch der Rebellen verlor Deontray Johnson den Ball und Lions Linebacker Simon Bohlmann sicherte das freie Spielgerät und trug dieses bis in die Endzone der Gäste über knapp 80 Yards zum vermeintlichen Touchdown zurück.
Doch eine weitere Strafe der Löwen während des Returns, verhinderte diese direkten Punkte. So lag es an der Offense der New Yorker Lions und Spielmacher Casey Therriault, aus der vorhergehenden Aktion der Defense, Punkte zu machen.
Mit Läufen von Chris Smith und Therriault selbst, sowie Pässe auf Evan Landi, Anthony Dablé und den als Receiver eingesetzten Grant Enders, arbeiteten sich die New Yorker Lions bis knapp ein Yard vor die Endzone der Berliner.
Für den nächsten Touchdown zum 21:0 (PAT T. van Duijn) mit auslaufender Spieluhr sorgte dann Lions Quarterback Casey Therriault mit einem kurzen Lauf selbst.
Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause. Nach dem bereits ein Punt missglückte und man den Ball in aussichtsreicher Position kurz vor der Braunschweiger Endzone verlor,
passierte den Gästen aus Berlin direkt beim Kick-Off zur zweiten Spielhälfte das nächste Missgeschick. Beim Versuch eines Onside-Kicks geriet dieser nicht nur zu kurz, sondern zu allem Überfluss erhielten die Rebels auch noch eine Strafe obendrauf.
Somit startete der erste Angriffsdrive der New Yorker Lions im dritten Spielabschnitt tief in der Hälfte der Berliner an deren 38 Yard Linie.
Das Geschenk nahmen die Braunschweiger dankend an und nur zwei Spielzüge später erhöhte Anthony Dablé, nach einem 18 Yard Pass von Casey Therriault, den Spielstand auf 28:0 (PAT T. Goebel).
Wer jetzt glaubte das sich die Gäste aus der Hauptstadt geschlagen geben würden, wurde gleich im nächsten Angriffsdrive der Rebels vom Gegenteil überzeugt.
Nach einem Kick-Off Return von Ivo Schönberger bis an Braunschweigs 45 Yard Linie, benötigte Berlins Runningback Larry McCoy drei Spielzüge, um mit einem 36 Yard Touchdownlauf, den 28:6 Anschluss (PAT geblockt) zu erzielen.
Doch damit nicht genug, denn die Berliner griffen beim folgenden Kick-Off in die Trickkiste. Mit einem äußerst flachen Kick-Off trafen die Rebels einen Lions Spieler an den Beinen und gaben ihrem Special-Team damit die Möglichkeit,
den daraus resultierenden freien Ball zu sichern, was auch an der Braunschweiger 45 Yard Linie gelang. Erneute drei Spielzüge später lief Larry McCoy, dieses Mal aus 10 Yards Entfernung, zum 28:12 (Two Point Conversion nicht gut) zum zweiten Mal in kürzester Zeit in die Endzone der Hausherren ein.
Die jeweils folgenden Angriffsserien beider Mannschaften brachten nichts ein und die New Yorker Lions erhielten erst kurz vor dem letzten Seitenwechsel der Partie noch einmal die Möglichkeit zu punkten.
Nach einem Punt der Rebels und einem Return von David McCants, startete die nächste Angriffsserie der Löwen an der Mittelinie. Mit Läufen von McCants und einem langen Pass von Therriault auf Landi, kamen die Lions bis an die 19 Yard Linie der Berliner voran.
Für die nächsten Punkte zum 34:12 (PAT nicht gut) war dann Wide Receiver Niklas Römer, nach einem 19 Yard Pass von Therriault, verantwortlich.
Mit diesem Spielstand wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt und Berlin konnte mit einem
31 Yard Fieldgoal durch Kicker Kevin Hummel den Rückstand auf 34:15 abermals verkürzen.
Zwar waren noch gut 10 Minuten zu spielen, doch die New Yorker Lions begannen beim vorliegende Spielstand bereits die Uhr zu kontrollieren und konzentrierten sich deswegen fortan hauptsächlich auf das Laufspiel in Person von Chris Smith.
Mit kraftvollen Läufen arbeitete sich der niederländische Ballträger Yard für Yard nach vorne und wurde letztendlich auch mit einem abschließenden erfolgreichen 28 Yard Touchdownlauf zum 40:15 (PAT nicht gut) belohnt.
Doch trotz fortgeschrittener Zeit im vierten und letztem Quarter war dieses noch immer nicht der Endstand, den die Berlin Rebels kamen ihrerseits ebenfalls noch einmal zu Punkten.
Mit insgesamt sechs Läufen, der letzte davon über 3 Yards von Deontray Johnson, gegen eine nun auf vielen Positionen mit Back-Ups besetzte Verteidigung der Lions, stellten die Berlin Rebels den Endstand der Partie zum 40:23 (Two Point Conversion Larry McCoy) her.
Im Allgemeinen ist Head Coach Troy Tomlin mit der Leistung seiner Mannschaft im Spiel gegen die Berlin Rebels zufrieden. Einzig die vielen unnötigen persönlichen Strafen gegen einige Spieler der Lions ärgern ihn ungemein und ein derartiges Verhalten muss abgestellt werden.

Scoreboard

07:00 13 Yard TD-Pass C. Therriault auf C. Bollmann (PAT T. van Duijn)
14:00 28 Yard TD-Pass C. Therriault auf J. Knopf (PAT T. Goebel)
21:00 1 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. van Duijn)
28:00 18 Yard TD-Pass C. Therriault (PAT T. Goebel)
28:06 36 Yard TD-Lauf L. McCoy (PAT nicht gut)
28:12 10 Yard TD-Lauf L. McCoy (TPC nicht gut)
34:12 19 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Römer (PAT nicht gut)
34:15 31 Yard Fieldgoal Kevin Hummel
40:15 28 Yard TD-Lauf C. Smith (PAT nicht gut)
40:23 3 Yard TD-Lauf D. Johnson (TPC L. McCoy)

Foto: Karsten Reißner

Anmerkung der Redaktion: Nein, es ist nichts kaputt. Die Pressemeldungen sind vom Verein in dieser Form formatiert und werden so versendet.

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