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New Yorker Lions siegen klar in Kiel

WR #86 Janos Knopf
Fotos: Karsten Reißner

Deutlicher als wohl die meisten der Footballexperten gedacht, siegen die New Yorker Lions beim Auswärtsspiel in Kiel gegen das Team der Kiel Baltic Hurricanes mit 16:42 (10:7; 0:7; 0:21; 6:7).

Nur in der ersten Halbzeit können dabei die Gastgeber aus Kiel den Lions Paroli bieten und das Spiel eng gestalten, spätestens aber nach dem Ende des dritten Quarters, in dem die Lions 21 von den Kielern unbeantwortete Punkte erzielten, gab es am klaren Sieg der Braunschweiger Footballer nichts mehr zu rütteln.

Die Lions begannen das Spiel mit dem Kick-Off durch Kicker Tom van Duijn. Hurricanes Quarterback Blake Bolles übernahm mit seiner Offense erstmalig das Angriffsrecht an der eigenen 35 Yard Linie und führte sein Team mit Läufen über Sharif Bsharat und Pässen auf Tyler Davis und Jonas Brix bis kurz vor die Endzone der Lions. Zwar konnte die Defense der Löwen den Vorwärtsdrang der Kieler zwischenzeitlich bremsen, aber Strafen und ein im vierten Versuch angetäuschter Punt von Kiels Paco Varol für ein neues First Down, sorgten für notwendigen Raumgewinn der Hausherren.

Punkte sprangen für die Hurricanes in ihrem ersten Offensedrive nur in Form eines 19 Yard Fieldgoals durch Paco Varol zum 3:0 heraus. Erfolgreicher mit maximalem Ergebnis gestaltete sich der erste Drive des Angriffs der Löwen unter der Regie von Spielmacher Casey Therriault. Nach einem schönen Return von Davis McCants bis knapp an die Mittellinie, führte Therriault sein Team mit Pässen auf Anthony Dablé, Evan Landi und Christian Bollmann, sowie Läufen von McCants bis an Kiels 7 Yard Linie. Für die erste Führung zum 3:7 aus Sicht der Lions sorgte Therriault mit einem sieben Yard Pass auf Janos Knopf in die Endzone der Hurricanes.

Den Zusatzpunkt verwandelte Tom van Duijn sicher. Für den größten Raumgewinn aus Sicht der Kieler in deren nächsten Angriffsdrive sorgten nicht die Hurricanes selbst, sondern die Verteidigung der Löwen mit zwei persönlichen Fouls für alleine 30 Yards zu Gunsten Kiels. Für die weiteren positiven Yards sorgte die Familie Davis auf Seiten der Kieler in Person von Tyler und Jarell, die ihr Team bis kurz vor die Braunschweiger Endzone brachte. Die Punkte zur Ersten und letztendlich einzigen Führung der Baltic Hurricanes erzielte QB Blake Bolles mit einem 9 Yard Touchdwon-Lauf zum 7:10 (PAT P. Varol).

Mit diesem Spielstand wurden auch erstmalig die Seiten gewechselt und es entwickelte sich bis kurz vor der Halbzeitpause ein offener Schlagabtausch speziell zwischen den beiden Verteidigungsreihen, die nun das Spiel dominierten. Erst zum Ende des zweiten Quarters konnten die New Yorker Lions langsam die Oberhand gewinnen und in Richtung Kieler Endzone marschieren. Besonders Ballfänger Janos Knopf sorgte mit zum Teil spektakulären Passfängen für First Down um First Down. Für den positiven Abschluss des Drives zum 10:14 (PAT T. van Duijn) sorgte Niklas Römer mit einem Touchdown nach einem acht Yard Pass von Casey Therriault. Dieses war auch gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand, da Kiel keine weiteren Punkten mehr bis zur Pause erzielte.

Wer nun erwartete, das die Kiel Baltic Hurricanes nach der Pause entsprechend motiviert und aggressiv ins Spiel zurück kommen werden, sah sich getäuscht. Gleich im ersten Ballbesitz benötigten die Löwen nur sechs Spielzüge um abschließend mit einem 15 Yard Touchdown von Anthony Dablé, nach Pass von Casey Therriault, ihre Führung auf 10:21 (PAT T. van Duijn) zu erhöhen. Vorangegangen waren u.a. zwei lange Passfänge von Evan Landi und erneut Janos Knopf. Die Kiel Baltic Hurricanes fanden im weiteren Verlauf des dritten Spielabschnitts keine Mittel um die New Yorker Lions zu stoppen. Das galt sowohl für die Offense, als auch für die Defense der Gastgeber. Anders die Lions, die mit den Hurricanes nun teilweise machten was sie wollten. Auf Seiten der Verteidigung sorgten so z.B. Jacob Schridde, Mamdou Sy, Jakub Malecki und Sorie Bayoh immer wieder für Druck auf Kiels QB Blake Bolles und zwangen diesen zu teils überhasteten Aktionen. Auch im Angriff ließen die Lions von Head Coach Troy Tomlin nun nichts mehr anbrennen und überbrückten Yard für Yard scheinbar mühelos. So erhöhten im weiteren Verlauf des dritten Quarters Fullback Maximilian Merwarth mit einem ein Yard Lauf zum 10:28 und abermals Anthony Dablé, dieses Mal nach einem 16 Yard Pass von Casey Therriault auf 10:35. Die jeweiligen Extrapunkte verwandelte Tom van Duijn sicher. Zu Beginn des letzten und vierten Spielviertels konnten die Hurricanes dann doch noch einmal zeigen, zu was ihr Angriff in der Lage ist.

Von der eigenen 30 Yard Linie führte Blake Bolles sein Team mit Pässen auf Jonas Brix, Tyler Davis und Benedikt Englmann bis an Braunschweigs vier Yard Linie und ließ sich dabei auch durch einen erneuten Sack von Jacob Schridde nicht bremsen.

Zwar schaffte es das Braunschweiger Abwehrbollwerk den Kieler Angriff dicht vor der eigenen Endzone fast in die Knie zu zwingen, doch nach einer Strafe wegen Passbehinderung gegen die Löwen und einen dadurch neuen First Down an der 2 Yard Linie der Braunschweiger, war es dem Superstar der Kieler, Tyler Davis, vorbehalten in die Endzone der Lions zum Touchdown und 16:35 Anschluss einzulaufen.Der Extrapunktversuch von Paco Varol ging an den Pfosten. Bei noch knapp acht verbleibenden Spielminuten lag die Hauptkonzentration des Braunschweiger Angriffs nun auf Ball- und Spieluhrkontrolle. Die Ballträger David McCants, Maximilian Merwarth und Chris Smith trugen jetzt die Hauptlast in der Offense der Braunschweiger und sorgten für die notwendigen Meter Raumgewinn und First Downs. Für den letzen Touchdown der Partie war David McCants mit einem 19 Yard Touchdownlauf zum 16:42 (PAT T. van Duijn) verantwortlich. Kiel erhielt noch einmal das Angriffsrecht, aber spätestens nach einem weiteren Sack von Jacob Schridde gegen Blake Bolles, gaben sich die Hurricanes endgültig geschlagen.

Mit diesem wichtigen Sieg gegen die Kiel Baltic Hurricanes haben es jetzt die New Yorker Lions komplett selbst in der Hand erneut die Nordmeisterschaft zu gewinnen und damit die bestmögliche Ausgangsituation für die Play-Offs zu haben. Da sie sowohl den direkten Vergleich gegen Kiel, als auch gegen Dresden gewonnen haben, könnten sie sich sogar noch eine Niederlage in einem der letzten verbleibenden vier Ligaspielen leisten, um erneut den Nordmeistertitel und damit das Play-Off Heimrecht sicher zu haben. Head Coach Troy Tomlin war nachdem Spiel vollauf zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und hatte im Abschlusshuddle nur lobende Worte für sein Team.

Scoreboard

03:00 – 19 Yard Fieldgoal Paco Varol
03:07 – 07 Yard TD-Pass C. Therriault auf J. Knopf (PAT T. van Duijn)
10:07 – 09 Yard TD-Lauf Blake Bolles (PAT P. Varol)
10:14 – 08 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Römer (PAT T. van Duijn)
10:21 – 15 Yard TD-Pass C. Therriault auf A. Dablé (PAT T. van Duijn)
10:28 – 01 Yard TD-Lauf M. Merwarth (PAT T. van Duijn)
10:35 – 16 Yard TD-Pass C. Therriault auf A. Dablé (PAT T. van Duijn)
16:35 – 02 Yard TD-Lauf T. Davis (PAT nicht gut)
16:42 – 19 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. van Duijn)

Fotos: Karsten Reißner

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