Allgäu Comets

New Yorker Lions zum dritten Mal in Folge im German Bowl

New Yorker Lions - Allgäu Comets
Foto: Michael Zelter (Zelter Media Service)

Vor etwas mehr als 3.200 Zuschauern im Braunschweiger Eintracht-Stadion besiegen die New Yorker Lions den zweiten aus der GFL Süd, die Allgäu Comers, in einem großartigen Play-Off Halbfinale letztendlich verdient mit 42:21 (7:7; 14:14; 21:0; 0:0) und stehen somit zum dritten Mal in Folge im German Bowl am
10. Oktober in Berlin.

Doch so deutlich wie das Endergebnis es darstellt, war der Sieg für die Mannschaft von Head Coach Troy Tomlin nicht. Besonders in der ersten Halbzeit lieferten die Gäste aus Kempten den Lions einen Kampf auf Augenhöhe und bewiesen, das sie nicht zu unrecht im Play-Off Halbfinale der GFL 2015 stehen.

Die Begegnung begann mit dem Kick-Off der New Yorker Lions durch Kicker Tom van Duijn und einem ersten Versuch der Allgäu Comets an deren eigener 30 Yard Linie. Nach einem kurzen Lauf durch Allgäu Spielmacher Cedric Townsend und zwei unvollständigen Pässen, mussten sich die Gäste aber schnell wieder vom Angriffsrecht trennen. Gleiches Bild aber ebenfalls auf Seiten der Lions, auch hier brachten die ersten drei Spielzüge keinen nennenswerten Raumgewinn und auch die Hausherren mussten punten. Die folgende Angriffsserie für die Comets gestaltete sich erfolgreicher für die Gäste aus Bayern. Mit Läufen von Quarterback Cedric Townsend, Runningback Matthias Schäffeler und Matthias Frasch, sowie Pässe von Towsend auf seine Receiver Christian Hafels und Matthew Green, gelangten die Comets bis auf ein Yard vor die Endzone der Lions. Das verbleibende Yard überbrückte QB Townsend dann selbst zum 0:7 (PAT C. Hafels). Die nächste Serie der Löwen endete nach vielversprechenden Beginn im dritten Versuch und einem Yard zu gehen in einem Fumble von Ballfänger Janos Knopf, der von Allgäus Dieter Morgenstern zu Gunsten der Gäste auf Höhe der Mittellinie gesichert werden konnte. Erfolg konnten die Bayern auf Grund der starken Braunschweiger Verteidigung nicht aus dem Turn-Over verbuchen und so übernahmen die New Yorker Lions, nach einem weiteren Punt der Comets, wieder das Angriffsrecht und marschierten erstmalig in bekannter Manier über das Feld. Lange Pässe von Quarterback Therriault auf seine Receiver Evan Landi, Christian Bollmann und Niklas Römer sorgten für ein schnelles Vorankommen bis 13 Yards vor die Endzone der Gäste. Von dort sorgte die Kombination Therriault auf Receiver Anthony Dablé für den 7:7 Ausgleich (PAT T. Goebel).

Mit diesem Spielstand ging es in das zweite Spielviertel und die Allgäu Comets konterten umgehend. Ganze drei Spielzüge benötigten die Kemptener um über 70 Yards bis in die Endzone der New Yorker Lions zu überbrücken, dabei ein 34 Yard Pass von Townsend auf Hafels und zum 7:14 Touchdown (PAT C. Hafels) ein 27 Yard Pass auf Matthew Green. Es folgten Punts beider Teams, ehe mit einem 30 Yard Puntreturn bis an die Mittellinie, Evan Landi die Lions zurück auf die Erfolgsstraße brachte. Zwei Läufe von Davis McCants und ein 21 Yard Pass von Therriault auf Landi und die Lions klopften an die Endzone der Comets an. Den Drive erfolgreich zum 14:14 Ausgleich (PAT T. Goebel) schloss McCants mit einem 15 Yard Lauf ab. Doch damit noch nicht genug in Halbzeit eins. Nachdem die Comets sich erneut der Braunschweiger Verteidigung geschlagen geben musste, erging es dem Braunschweiger Angriff auch bedingt durch Strafen, nicht besser. Den Punt von Christian Bollmann trug Comets Cody Smith bis an die sechs Yard Linie der Lions zurück. Von dort dauerte es nicht wirklich lange, bevor Spielmacher Townsend mit einem 16 Yard Pass seinen Receiver Hafels zur erneuten Führung und zum 14:21 (PAT C. Hafels) in der Lions Endzone fand.

Bei noch etwas mehr als zwei Minuten Spielzeit bis zur Halbzeitpause lag es nun am Angriff der Hausherren unter Regie von Casey Therriault, noch einmal alles dafür zu tun, den erneuten Ausgleich zu erzielen. Nachdem Return des Kick-Off der Comets von Evan Landi bis an die Mittellinie, war es Runningback Davis McCants und Casey Therriault selbst mit Läufen, als auch Therriault mit einem Pass auf Landi, der die Lions bis an die Allgäuer 25 Yard Linie führte. Von dort bediente Braunschweigs Spielmacher erneut seine Anspielstation Landi zum 21:21 (PAT T. Goebel) in der Endzone der Gäste.

Mit diesem Spielstand ging es in die Pause und diese bzw. die dort von den Coaches gefundenen Worte, wirkten Wunder. Denn nach der Pause kam die New Yorker Lions wie verwandelt aus der Kabine. Beginnend mit einem 43 Yard Kick-Off Return von Anthony Dablé bis an die 47 Yard Linie, folgte ein Lauf von McCnats und ein Pass von Therriault auf Niklas Römer, bevor Casey Therriault selbst mit einem seiner unnachahmlichen Läufe über 33 Yard zum 28:21, zum ersten Mal für eine Führung der Hausherren in diesem Spiel sorgte. Auch auf Seiten der Defense der Löwen wollte man jetzt nichts mehr zulassen, trat dementsprechend entschlossen auf und zwang den Angriff der Gäste von deren eigener 7 Yard Linie zum Bunt. Es folgte der Drive des David McCants. Erst führte er sein Team mit zwei Läufen an die 48 Yard Linie der Braunschweiger, bevor er mit einem weiteren Lauf, diese Mal über 52 Yards, zum Touchdown und 35:21 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Allgäuer einlief.

Nach einem weiteren Stopp der Braunschweiger Defense und einem erneuten Punt der Gäste, starteten die New Yorker Lions den nächsten Coup. Pässe auf Landi und Römer, als auch Läufe von McCants sowie Therriault, brachten den Angriff Braunschweigs bis an 30 Yard Linie der Kemptener. Von dort bediente Therriault Receiver Dablé mit einem kurzen Pass und der französische Nationalspieler ließ im Anschluss nahe das gesamte Backfield der Comets wie Slalomstangen aussehen. Der Lohn, die 42:21 (PAT T. Goebel) Führung der New Yorker Lions. Es folgte der vierte und letzte Spielabschnitt und für den Angriff der Allgäu Comets wurde es schwer. Weitere Sacks der Verteidigung der Lions u.a durch Linebacker Simon Bohlmann , sowie eine Interception von Passverteidiger Tissi Robinson, nach gelungener Aktion von Positionskollege Benjamin Krahl, hinderten die Gäste an weitere Punkte. Aber auch der Angriff der Lions konnte im vierten und letzten Spielabschnitt nicht mehr punkten und vergab u.a. ein 37 Yard Fieldgoal durch Tobias Goebel, so dass es auch nach dem letzten Quarter 42:21 zu Gunsten der New Yorker Lions hieß.

Damit geht es jetzt beim German Bowl XXXVII am 10. Oktober in Berlin erneut gegen die Schwäbisch Hall Unicorns, die ihrerseits ihr Halbfinale gegen die Dresden Monarchs mit 41:34 gewinnen konnten.

Scoreboard

00:07 1 Yard TD-Lauf C. Townsend (PAT C. Hafels)
07:07 13 Yard TD-Pass C. Therriault auf A. Dablé (PAT T. Goebel)
07:14 27 Yard TD-Pass C. Townsend auf M. Green (PAT C. Hafels)
14:14 15 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
14:21 16 Yard TD-Pass C. Townsend auf C. Hafels (PAT C. Hafels)
21:21 25 Yard TD-Pass C.Therriault auf E. Landi (PAT T. Goebel)
28:21 33 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. Goebel)
35:21 52 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
42:21 28 Yard TD-Pass C. Therriault auf A. Dablé (PAT T. Goebel)

Foto: Michael Zelter (Zelter Media Service)

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