GFL

Scorpions verteidigen den dritten Platz

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Foto: Sarah Philipp

Versöhnlicher Abschluss der Vorrunde dank Sieg in Saarbrücken

Einen versöhnlichen Abschluss der Vorrunde in der diesjährigen GFL-Saison durften die Stuttgart Scorpions am vergangenen Samstag feiern. Durch einen 49:28 Sieg im Saarbrücker Ludwigspark gegen die heimischen Hurricanes hielten sie diese auf Distanz und gehen so als Dritter der GFL-Süd in die Play-offs.

Zuvor bereiteten die Men in Red den eigenen Fans und Offiziellen, allen voran Head Coach Jemil Hamiko, ein kleines Wechselbad der Gefühle. Denn nach einer deutlichen 35:13 Führung zur Halbzeit schien das Spiel im dritten Abschnitt zu kippen, und so stand es vor Quarter Vier nur noch 35:28. Kaum einer aus dem Scorpions-Lager dürfte sich da nicht an die schmerzlichen Niederlagen aus dem Hinspiel und der Partie in Kempten erinnert haben, als man jeweils kurz vor Schluß eine teils deutliche Führung aus der Hand gab. Doch anders als in diesen Duellen bewahrten die Stuttgarter Ruhe und brachten den Sieg mit zwei Touchdowns im letzten Quarter souverän über die Runden.

Wie bereits in etlichen Partien zuvor war es auch dieses Mal wieder die Defense, welche den Ausschlag für den Sieg gab. So konnten die Verteidiger um Defense Coordinator Drew Fisher ihren Kontrahenten fünf Mal den Ball abjagen (vier Mal per Interception und ein Mal durch einen Fumble), was Hurricanes Head Coach Tom Smythe gegenüber der Saarbrücker Zeitung zu der Aussage veranlasste, dass seine Mannen zu oft den Ball und am Ende eben dadurch das Spiel verloren hätten. Die Defense war es auch, welche die Schwaben erstmals in Führung brachte: Nachdem die Hurricanes ein starkes erstes Quarter zeigten, erzielte Defense Tackle Sergey Souleymanov beim Stand von 07:07 per Interception Return Touchdown das 14:07. Dieses versetze den Hausherren einen spürbaren Dämpfer; die folgende Schwächephase nutze die Stuttgarter Offense um Dylan Potts in Quarter Zwei vorbildlich aus, um wie bereits erwähnt zur Pause mit 35:13 in Front zu liegen.

Nun war es an den Skorpionen, sich einen kleinen Hänger zu erlauben, den die Hurricanes in Person von Alexander Germany und Chris Douglas umgehend bestraften und die rote Gemeinde so in das eingangs genannte Wechselbad der Gefühle stürzten. Umso größer war die Freude schließlich, als Steffen Haenelt und Patrick Geiger auf 49:28 erhöhten und die starken Saarländer damit final in ihre Schranken wiesen.

Groß war nach Abpfiff die Erleichterung, markiert dieser Sieg doch ein gelungenes Ende einer bisher relativ durchwachsenen und mitunter auch (zu) unruhigen Vorrunde. Wie Balsam dürfte da das Fazit von Hamiko gewirkt haben, nach dem er mit der Leistung seiner Mannen absolut zufrieden war. So habe das Team nach einer zähen Vorrunde endlich seinen Rhythmus gefunden und trotz der Schwächeperiode im dritten Quarter die Führung souverän behauptet und nie abgegeben. Und auch wenn die Saison für viele nun erst so richtig los geht, lässt er es sich nicht nehmen, bereits einen Blick voraus auf die nächste zu werfen. Denn als eine der Lehren aus diesem Jahr soll der kleine Trainerstab in 2016 vergrößert werden, weshalb die Stuttgarter auf der Suche sind nach den passenden Ergänzungen zu Hamiko, Daniel Urban und Co.

Zuvor jedoch gilt die Konzentration dem Viertelfinale um den German Bowl. Hier treten die Stuttgarter am 20. September bei den Dresden Monarchs an und wer weiß, wie lange die Reise der Scorpions in 2015 noch geht. (JH)

Quarter | Score
1| 07:00| Chris Douglas (Pass Alexander Haupert), PAT Philip Gabel
1| 07:07| Dylan Potts (Lauf), PAT Pascal Flöser
1| 07:14| Sergey Souleymanov (Interception Return Touchdown), PAT Pascal Flöser
2| 07:21| Daniel Balazovic (Pass Dylan Potts), PAT Pascal Flöser
2| 13:21| Alexander Germany (Pass Alexander Haupert)
2| 13:28| Steffen Haenelt (Lauf), PAT Pascal Flöser
2| 13:35| Dylan Potts (Lauf), PAT Pascal Flöser
3| 20:35| Alexander Germany (Pass Alexander Haupert), PAT Philip Gabel
3| 28:35| Chris Douglas (Lauf), 2PC Cory Soto
4| 28:42| Steffen Haenelt (Lauf), PAT Pascal Flöser
4| 28:49| Patrick Geiger (Lauf), PAT Pascal Flöser

Text: J. Hanson
Foto: Sarah Philipp

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