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Unicorns dominieren Huskies im Viertelfinale

Christian Rycraw erzielte gegen Hamburg drei Touchdowns
Foto: Manfred Löffler

Die Hamburg Huskies waren am Samstag zum Viertelfinale in den Haller OPTIMA Sportpark gekommen und mussten erleben, dass die Schwäbisch Hall Unicorns ihrer Favoritenrolle voll gerecht wurden. Mit einem klaren 61:13-Erfolg stürmten die Gastgeber ins Halbfinale.

Bei idealem Footballwetter und vor 1.700 Zuschauern zeigten die Schwäbisch Hall Unicorns am Samstag von Anfang an, dass sie fest entschlossen waren, sich gegen die Hamburg Huskies keine Blöße zu geben. Es war dem Team von Head Coach Siegfried Gehrke anzumerken, dass sie das Ziel Halbfinale möglichst schnell erreichen wollten und so ging man entsprechend konzentriert ans Werk, um eine frühe Entscheidung herbei zu führen.

Deutlich machte das zunächst die Haller Defense. Schon im dritten Spielzug der Huskies gelang es Cody Pastorino einen Pass des Hamburger Quarterbacks Tyson Giza abzufangen. Er brachte seine Unicorns damit an der Hamburger 30-Yard-Linie in Ballbesitz und wenig später nutzte dies Marco Ehrenfried mit einem 15-Yard-Pass auf Aurieus Adegbesan zur 7:0-Führung (PAT Thomas Rauch).

Auch der zweite Hamburger Angriffsversuch sollte an der Verteidigung der TSG-Footballer scheitern. Erneut verloren sie den Ball tief in der eigenen Hälfte an die Haller. Diesmal war es Christian Rycraw, der mit einem 1-Yard-Lauf Profit daraus schlug und das 14:0 herstellte (PAT Rauch).

Im dritten Anlauf der Huskies mussten sie den Ball dann per Befreiungskick an die Gastgeber abtreten, konnten diese an der 50-Yard-Linie aber nur mittelmäßig auf Abstand halten. Bereits im zweiten Viertel nutzte dann Thomas Rauch diesen Ballbesitz für ein 26-Yard-Fieldgoal zum 17:0. Bis zur Pause wurde daraus durch zwei weitere Touchdowns von Christian Rycraw (beide PAT Rauch) eine 31:0-Führung, die den Druck und die Konsequenz im Haller Spiel deutlich zum Ausdruck brachte.

Hamburg mühte sich auch nach der Halbzeit redlich doch es gelang es ihnen trotzdem nicht, die Unicorns auf ihrem Weg ins Halbfinale zu bremsen. Besonders deutlich machte das Moritz Böhringer direkt nach dem Wiederanpfiff. Den Kickoff der Huskies zum Start in die zweite Hälfte trug der Haller über 90 Yards in die Hamburger Endzone zum 38:0 (PAT Rauch) zurück. Erst nachdem Kevin Becker auf Zuspiel von Ehrenfried das 45:0 (PAT Rauch) erzielt hatte, kamen die Norddeutschen durch einen 7-Yard-Pass von Giza auf Curtis Slater zu ihren ersten Punkten und zum 6:45.

Kurios gestaltete sich der Haller Touchdown von Jerome Manyema Anfang des letzten Viertels. Zunächst fing Böhringer einen 14-Yard-Pass von Ehrenfried in der Hamburger Endzone. Wegen Passbehinderung wurde dieser aber nicht gewertet und Hall musste auf die 29-Yard-Linie zurück. Von dort trug Böhringer den Ball erneut über die Hamburger Goalline, doch diesmal verhinderte ein regelwidriger Block die Haller Punkte. Nun startete Jerome Manyema aus 39 Yards Entfernung, erreichte ebenfalls die Huskies-Endzone und mit diesem dritten Anlauf stand es dann auch tatsächlich 52:6 (PAT Rauch).

Hall baute seinen Vorsprung danach durch einen Touchdown von Tobias Häfner und ein Fieldgoal von Tim Stadelmayr auf 61:6 aus, bevor Curtis Slater (PAT Nassim Amroum) den 61:13-Endstand herstellte.

„Ich hatte gehofft, dass wir so dominant auftreten würden. Da es aber ein Playoff-Spiel war, konnte man damit nicht zwangsweise rechnen“, sagte Halls Head Coach Siegfried Gehrke nach dem Spiel und ergänzte: „Das Ergebnis heute ist fast genauso wie das gegen Mannheim vor zwei Wochen ausgefallen. Hamburg war aber ein klar stärkerer Gegner. Das zeigt, dass wir rechtzeitig zu den Playoffs in guter Verfassung sind.“

Das Halbfinale findet am kommenden Samstag, 26. September um 16:00 Uhr im OPTIMA Sportpark statt. Gegner werden entweder die Dresden Monarchs oder die Stuttgarte Scorpions sein. Die Entscheidung darüber fällt am Sonntag ab 15:00 Uhr im Dresdener Heinz-Steyer-Stadion.

Die Punkte für Hall erzielten: Aurieus Adegbesan (6), Thomas Rauch (10), Christian Rycraw (18), Moritz Böhringer (6), Kevin Becker (6), Jerome Manyema (6), Tobias Häfner (6) und Tim Stadelmayr (3).

Zuschauer: 1.700

Viertelergebnisse: 14:0 / 17:0 / 14:6 / 16:7 / Final: 61:13

Alle Punkte:
7:0 – Aurieus Adegbesan – 15-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Thomas Rauch)
14:0 – Christian Rycraw – 1-Yard-Lauf (PAT Thomas Rauch)
17:0 – Thomas Rauch – 26-Yard-Fieldgoal
24:0 – Christian Rycraw – 47-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Thomas Rauch)
31:0 – Christian Rycraw – 4-Yard-Lauf (PAT Thomas Rauch)
38:0 – Moritz Böhringer – 90-Yard-Kickoff-Return (PAT Thomas Rauch)
45:0 – Kevin Becker – 1-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Thomas Rauch)
45:6 – Curtis Slater – 7-Yard-Pass von Tyson Giza (PAT missed)
52:6 – Jerome Manyema – 39-Yard-Pass von Marco Ehrenfried (PAT Thomas Rauch)
58:6 – Tobias Häfner – 12-Yard-Lauf (PAT missed)
61:6 – Tim Stadelmayr – 25-Yard-Fieldgoal
61:13 – Curtis Slater – 10-Yard-Pass von Tyson Giza (PAT Nassim Amroum)

Text: Axel Streich
Foto: Manfred Löffler

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