GFL

Berlin Adler siegen bei den Hamburg Huskies

Kay Elvert

Die Hamburg Huskies haben auch das zweite Spiel in der GFL verloren. Gegen die Berlin Adler gab es vor der Minuskulisse von 528 Zuschauern im Hammer Park eine unnötige 14:17-Niederlage. Zwei Touchdownpässe vom neuen US-Quarterback Jerry Lovelocke reichten den Hanseaten nicht zum Sieg gegen ein engagiertes Berliner Team.

„Jerry kann aber so ein Spiel nicht alleine gewinnen, schon gar nicht nach nur zwei Trainingseinheiten“, so Offensive Coordinator Andreas Nommensen. „Aber er hat schon gezeigt, dass wir an ihm noch eine Menge Spaß haben werden. Er hat direkt das Kommando übernommen.“ Und weiter: „Das war heute eine völlig unnötige Niederlage, auch wenn natürlich verletzungsbedingt nach wie vor einige wichtige Spieler gefehlt haben. Aber das Spiel hätten wir gewinnen müssen“. Dabei hatte es für die Huskies gut begonnen: Gerade einmal acht Minuten brauchte Lovelocke, um die ersten Punkte mit seinem neuen Team zu bejubeln: Sein kurzer Pass fand Wide Receiver Kenneth Soussoukpo, der die Huskies in Führung brachte. Die Adler schlugen aber zurück und konnten noch vor der Pause ausgleichen. In der zweiten Hälfte ging das Team aus der Hauptstadt durch ein Fieldgoal in Manuel Lewerenz Führung, die Huskies legten nach durch den zweiten Pass von Lovelocke auf Wide Receiver Marvin Amankwah. Doch anstatt die Führung auszubauen, schlichen sich auf Seiten der Hamburger bei starkem Regen immer mehr Fehler ins Spiel ein: Bälle, die nicht gefangen wurden, verpasste Tackles. Defensive Coordinator Martin Ricard haderte mit diesen Unzulänglichkeiten im Spiel der Schlittenhunde: „Wir müssen an den Basics arbeiten: Bälle fangen, richtige Tackles setzen“. Die Adler drehten mit dem Touchdown durch Quarterback Paul Zimmermann das Spiel und ließen sich den Drei-Punkte-Vorsprung nicht mehr nehmen. Nommensen: „Wir hatten einige richtig gute Plays, aber als dann die Fehler passierten, da ging die Konzentration auch wieder weg. Wir müssen daran arbeiten, dass sich nicht der eine auf den anderen verlässt, sondern jeder selbst seine Verantwortung auf dem Platz übernimmt. Dann gewinnt man auch solche Spiele“.

Text: Thomas Köhn
Foto: Kay Elvert

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