GFL

Scorpions feiern gelungenen GFL-Auftakt

ASC_RNB_2016 (39)
Foto: Timo Raiser

Überzeugendes 48:06 gegen die Rhein-Neckar Bandits

Beachtliche 1.452 Zuschauer hatten sich am vergangenen Sonntag im GAZi-Stadion auf der Waldau eingefunden, um den Auftakt der Stuttgart Scorpions in die GFL-Saison 2016 zu verfolgen. Kaum einer sollte sein Kommen bereut haben, boten die Hausherren bei hervorragenden äußeren Bedingungen doch eine überzeugende Leistung, womit das Endergebnis von 48:06 gegen die Rhein-Neckar Bandits auch in dieser Höhe vollkommen verdient war. Rundum zufrieden zeigten sich im Anschluß an die Partie die Verantwortlichen auf der Waldau, allen voran Head Coach Jemil Hamiko. Diesem dürfte insbesondere gefallen haben, dass seine Neuzugänge auf den Schlüsselpositionen – wie zum Beispiel Quarterback Shane Carden, Receiver Rocco Scarfone, Defense End Janosch Beauchamp und Linebacker Georg Klenk – allesamt eine starke Leistung boten, aber auch die altbekannten Kräfte in Offense wie Defense dem in nichts nachstanden. Explizites Lob spendete er seiner Truppe dafür, dass sie trotz holprigem Beginn Geduld bewies und jeweils dann zuschlug, als sich die Chance bot, ist dies doch eines der Merkmale, welches ein Spitzenteam auszeichnet.

In welche Richtung dieses Spiel gehen sollte, zeigte sich bereits in Quarter eins. Schon beim ersten Drive der Gäste aus Mannheim konnten die Hausherren in Person von Kevin Kistermann einen Punt blocken und erstmals dicht an die Endzone herankommen. Die Möglichkeit zum ersten Touchdown des Tages ließ sich Stuttgart da noch entgehen – vor allem weil die Bandits in der Defense durchaus zu gefallen wussten – doch war klar, dass noch genügend Chancen kommen sollten. Umgekehrt zeigte die Verteidigung der Hausherren ebenso eine starke Leistung, allen voran die vorderste Front um Defense Line und Linebacker. Ein Lied davon singen konnte der Bandits-Quarterback Sonny Weishaupt, welcher fünf Sacks, davon drei durch Corey Chapman, hinnehmen musste. Ein wenig besser erging es da seinem Gegenüber Shane Carden (13 seiner 20 Pässe kamen an den Mann, für 262 Yards), dem seine Offense Line wesentlich mehr Raum verschaffen konnte, um diesen nach einem Quarter Anlauf dann schließlich in Zählbares umzusetzen. Genauer im Zusammenspiel mit Manuel Fischer, denn dieser fing in der ersten Minute des zweiten Viertels einen Pass von Carden in der Endzone und brachte sein Team dadurch mit 07:00 in Führung (alle PAT des Tages: Pascal Flöser).
Danach war wieder Mannheim am Zug und konnte den Ball bis an die Stuttgarter 10 Yard Linie bringen. Hier stoppten die Hausherren ihre Gegner zwar, diese jedoch überlisteten sie mit einem Trickspielzug: Als beim vierten Versuch alle mit einem Field Goal von Valentino Stevens rechneten, kickte der den Ball nicht, sondern warf einen Pass auf Nicolai Henn, welcher auf 07:06 verkürzte. Rund eine Minute vor Ende der ersten Hälfte folgte das 14:06 durch Fabian Weigel und bei diesem Spielstand ging es danach auch in die Kabinen.

Kurzen Prozess machten die Gastgeber dann innerhalb von knapp sieben Minuten im dritten Abschnitt. Den Auftakt hierzu bildete das 21:06 – die ersten Punkte von Rocco Scarfone in der GFL. Im folgenden Drive fing Safety Gabriel Kalus einen Pass von Weishaupt ab und trug ihn rund 20 Yards zurück in die Mannheimer Hälfte, ehe im ersten Spielzug des Stuttgarter Drives erneut Carden und Scarfone zuschlugen und auf 28:06 erhöhten. Überhaupt fand Scarfone, wie auch der zweite neue Receiver, Sergio Taylor, mit andauernder Spielzeit immer besser in die Partie und wusste seine Schnelligkeit und Beweglichkeit von Mal zu Mal besser einzusetzen. Zwischen beiden Touchdowns lagen nicht einmal 90 Sekunden, bis zum nächsten sollten nur rund drei Minuten vergehen. Dieses Mal war es Taylor, der einen Pass von Carden zum 35:06 ummünzte. Überstanden war der Abschnitt für die Bandits – deren Drives zu diesem Zeitpunkt zumeist endeten, kaum dass sie begonnen hatten – damit allerdings noch nicht. Erneut Scarfone versetzte ihnen den nächsten Schlag, womit die Partie knapp drei Minuten vor dem letzten Quarter durch das 41:06 endgültig entschieden war.

In den letzten zwölf Minuten ließen es die Scorpions dann ein wenig ruhiger angehen. Jemil Hamiko rotierte in beiden Mannschaftsteilen munter durch, seine Mannschaft hatte ihre Gegner weiterhin fest im Griff. Den Schlußpunkt setzte Routinier Patrick Geiger mit seinem Lauf zum 48:06 und so konnten sich Spieler und Fans zufrieden zur gemeinsamen Siegesfeier in die Mixed Zone neben der Haupttribüne begeben. (JH)

Quarter| Clock| Score
2| 00:42| 07:00| Manuel Fischer (Pass Shane Carden, 29 yds), PAT Pascal Flöser
2| 09:36| 07:06| Nicolai Henn (Pass Valentino Stevens, 10 yds), 2PC failed
2| 10:48| 14:06| Fabian Weigel (Pass Shane Carden, 23 yds), PAT Pascal Flöser
3| 02:10| 21:06| Rocco Scarfone (Pass Shane Carden, 2 yds), PAT Pascal Flöser
3| 03:16| 28:06| Rocco Scarfone (Pass Shane Carden, 44 yds), PAT Pascal Flöser
3| 06:26| 35:06| Sergio Taylor (Pass Shane Carden, 56 yds), PAT Pascal Flöser
3| 09:06| 41:06| Rocco Scarfone (Pass Shane Carden, 22 yds), PAT no good
4| 07:25| 48:06| Patrick Geiger (Lauf, 34 yds), PAT Pascal Flöser

Text: J. Hanson
Foto: Timo Raiser

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