Allgäu Comets

Comets mit deutlichem Sieg in Stuttgart

Stuttgart-vs-Comets
Foto: Stefanie Böse

Alle erwarteten den Krimi zwischen den Stuttgart Scorpions und den Allgäu Comets. Doch es sollte ganz anders kommen.

Nach einer wetterbedingten kurzen Verspätung des Kickoff zeigte sich die Comets-Defense im ersten Drive der Gastgeber stark aufgestellt. So folgte der erste Turnover. Nach einem kurzen Lauf und Pass folgte der Antritt von Grant Isdale. Er lief über 48 Yards in die Endzone. Den Extrapunkt verwandelte Christian Hafels sicher. Das gleiche Bild bot sich den 1391 Fans in Stuttgart auch im zweiten Angriffsversuch. Wieder ein Turnover. Jedoch gelang den Allgäuern das gleiche Kunststück nicht noch einmal und so trennte man sich per Punt vom Ball. Doch auch mit dem folgenden Ballbesitz gelang den Scorpions wenig. Niall Padden konnte den Pass abfangen und sicherte wieder das Angriffsrecht für die Allgäuer. Der Angriff um Quarterback Cedric Townsend dankte es mit den nächsten Punkten, diesmal durch Matt Green, der sich mächtig strecken musste um den Pass zum 0:14 zu fangen. PAT Christian Hafels.

Die „weiße Comets Wand“ stand weiterhin fest auf dem Spielfeld und sorgte für den nächsten Ballbesitz. Nach dem Return von Matt Green brauchte die Comets-Offense genau vier Spielzüge bis in die Endzone der Scorpions. Matt Green, der den Angriff begann, beendete ihn nach einem 40 Yard-Pass von Townsend. PAT Christian Hafels.

Es gab weiterhin kein Durchkommen für die Schwaben. Für weitere Punkte sorgte dann das Duo Townsend/Green. Ein 30 Yard Pass, den Townsend gerade noch werfen konnte und Green über weitere 50 Yards auf und davon in Richtung Endzone zum 0:28. PAT Christian Hafels. Für die Verteidigung der Kemptener lief es weiter wie am Schnürchen. Es gab keine Lücken für Stuttgart. Ein unglücklicher Snap beim Fieldgoalversuch verhinderte weitere Punkte für Kempten. Nun folgten die ersten Punkte für Stuttgart. Der wieder genesene Scarfone fing den Pass zum 7:28. Matt Green fand zwar gleich darauf den Weg in die Endzone, doch verlor er den Ball dort und Stuttgart konnte ihn sichern. Die Comets verteidigten wieder gekonnt und so ging es mit 7:28 in die Halbzeit.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit dominierten erst einmal beide Verteidigungsreihen das Spielgeschehen, ehe wieder Scarfone die nächsten Punkte für Stuttgart verbuchen konnte.
Nach einem beherzten Lauf von Townsend ging es kurz vor der Endzone weiter. Die letzten Meter überbrückte Grant Isdale. PAT Christian Hafels.

Zum letzten Viertel setzte dann auch der Regen wieder ein, so konnten einige Bälle auf beiden Seiten nicht gefangen oder festgehalten werden. Jetzt entwickelte sich das Spiel zu einer Defenseschlacht, welche keine Punkte mehr im letzten Viertel brachte und endete mit 14:35.

Headcoach Brian Caler: „Es war ein großartiges Spiel und wir sind wieder zurück! Allerdings müssen wir besser auf den Ball achten. Wir verloren zwei Bälle an der Goalline und einen beim Fieldgoal. Das darf nicht passieren und wir können froh sein, dass es uns heute nicht geschadet hat.“

Receiver Christian Hafels nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir es gleich geschafft auf das Feld zu gehen und Gas zu geben. Wir wollten die Stuttgarter nicht in Fahrt kommen lassen und das haben wir auch geschafft! Die Defensive hat super gehalten und die Offense hat den Ball bewegt! Nach der Halbzeit gab es einen kleinen Zusammenbruch und es hat dann wieder etwas gedauert das wir wieder ins Rollen gekommen sind! Alles in allem war es ein solides gutes Spiel.“

Es ist das erste Spiel beider Teams mit mehr als 6 Punkten Differenz und für die Comets der dritte Sieg in Folge gegen die Stuttgart Scorpions. Die Allgäuer haben sich nach dem Dämpfer gegen Frankfurt wieder gefangen und blicken nun auf das nächste Spiel, in Schwäbisch Hall.

Foto: Stefanie Böse

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