Dresden Monarchs

Dresden Monarchs mit Kantersieg gegen Düsseldorf Panther

Archiv-Foto 2014
Foto: Stefan Mörkels (Archivbild aus 2014)

Die Dresden Monarchs haben erneut einen überzeugenden Sieg eingefahren. Gegen die bisher sieglosen Düsseldorf Panther gewannen die Sachsen am Samstag mit 61:14 (21:6/21:0/13:8/6:0).

Wieder gewonnen. Wieder gegen einen Underdog. Wieder viele Punkte gemacht. Aber diesmal vor allem hinten dicht gehalten! Soweit das Fazit schon zu Beginn. Mittlerweile ist man von der Monarchs Offense so ein Touchdown-Gewitter fast schon gewohnt. 71 gegen Berlin, 56 gegen Kiel, 77 gegen Hildesheim. 281 Punkte standen schon vor dem Match gegen die Düsseldorf Panther auf der Haben-Seite. Mehr hat keiner in der GFL bisher. Der Haken in der letzten Woche beim Aufsteiger Hildesheim waren die 49 Punkte, die man zugelassen hat. Das musste unbedingt besser werden. Und es wurde, beim Glöckner-Gameday im heimischen Heinz-Field!

Dresden begann gewohnt druckvoll. Kaum vier Minuten waren gespielt, da lagen die Monarchs schon mit zwei Touchdowns vorn. Joe Bergerand stand als erster in der Endzone. Später bediente Brandon Connette Sebastien Sagne mit einem Pass bis kurz vor die Endzone und der läuft unbedrängt die letzten Schritte zum zweiten Touchdown. Beide Male war dazu Franz Kammel beim Extrapunkt erfolgreich – Zwischenstand 14:0.

Dann Düsseldorf. Die Panther sind weiter nicht zu beneiden. Seit zwei Jahren kämpfen sie gegen Pech, Personalnot, Verletzungen und anderen Unwillen. Eine Season mit nur einem Sieg war die magere Ausbeute. Und auch in diesem Jahr läuft es gar nicht. In ihrem zweiten Drive beim Spiel in Dresden kam sowas wie Hoffnung auf. Womöglich hatten sie im Hinterkopf, wie schwer sich Dresdens Verteidigung noch vor einer Woche in Hildesheim getan hatte. Jedenfalls lief es plötzlich. Clark Evans, laufstarker Spielmacher der Panther, dirigierte seine Offense gut übers Feld. Mit einer Passbehinderung stießen die Monarchs den Düsseldorfern das Tor zum Anschluss weit auf. Und sie liefen dankend hindurch. Jeremiah Gates mit dem ersten Touchdown. Der Extrapunkt ging schief – 14:6. Das war es dann aber auch an Gastgeschenken. Bis kurz vor dem Schlussviertel punktete nur noch Dresden. Vier weitere Touchdown-Pässe von Brandon Connette noch in Halbzeit eins – auf Hendrick Hinrichs, Mike Schallo, Micky Kyei und erneut auf Sebstien Sagne. Halbzeitstand: 42:6!

Auch nach dem Wechsel weiter Dresden am Drücker. Zunächst Sagne mit seinem dritten Touchdown-Catch. Dann Runningback Bergeran mit seinem zweiten Touchdown.

Erst dann, gut anderthalb Minuten vor dem letzten Wechsel, die nächsten Punkte für Düsseldorf. Clark Evans mit einem langen Pass auf Aziz Rebai. Dazu die Conversion auf Jeremiah Gates – Zwischenstand 55:14. Doch da war das Spiel schon gegessen. Dresden wechselte durch. Und legte noch zwei Fieldgoals von Florian Finke nach. Eins aus 41, das zweite aus 24 Yard Entfernung. Endstand: 61:14.

Dresden hat auch diese Aufgabe gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte souverän gelöst. Der Angriff läuft weiter auf Touren, die Verteidigung steht sicher. Als nächstes wartet das Derby in Berlin – am kommenden Sonntag bei den Adlern.

Text: Jörg Dreßler
Foto: Stefan Mörkels (AmFiD – Archivbild aus 2014)

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