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Huskies trennen sich von Defense Coordinator Martin Ricard

Defense Coordinator Martin Ricard
Foto: Stefan Mörkels (AmFiD)

Die Hamburg Huskies haben sich mit sofortiger Wirkung von Defense Coordinator Martin Ricard getrennt. Das beschloss der Vorstand am Dienstag Abend. Den Job als Defense Coordinators übernimmt Patrick Esume neben seiner Tätigkeit als Sportdirektor.

„Und war spätestens nach der wirklich desolaten Abwehrleistung bei der Niederlage gegen Hildesheim klar, dass wir etwas verändern müssen“, so Vorstand Timo Müller. „Auch wenn solche Situationen natürlich nie an einer Person festzumachen sind, so wollten wir doch noch einmal einen Impuls an die Mannschaft senden“. Mit nur zwei Siegen aus acht Spielen laufen die Huskies weit hinter ihren eigenen Ansprüchen hinterher, der Zug in Richtung Playoffs ist bereits ohne die Schlittenhunde abgefahren. Müller: „Dennoch wollen wir die Saison vernünftig zu Ende spielen und noch das ein oder andere Spiel gewinnen. Daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Wir danken Coach Ricard für seine geleistete Arbeit bei den Huskies und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute. Jetzt sind die Spieler gefordert, denn Ausreden gibt es nun nicht mehr“.

Ricard war im März von den Huskies verpflichtet worden, nachdem sie von einer Zusammenarbeit mit dem designierten Headcoach und Defensive Coordinator Denauld Brown Abstand genommen hatten. „Es ist das erste Mal in meiner Karriere, dass ich gefeuert wurde“, so Martin Ricard. „Ich bin natürlich enttäuscht, denn ich hätte gerne weiter mit dem Team gearbeitet. Aber um ehrlich zu sein, habe ich diesen Schritt auch kommen sehen.“ Zu schlecht war im bisherigen Saisonverlauf die Leistung der Hamburger Defense: Mit aktuell 374 kassierten Punkten ist die Huskies-Abwehr in dieser Saison die schlechteste aller Football-Bundesligisten. Ricard: „Trotz der Trennung: Ich habe eine schöne Zeit in Hamburg gehabt und viele tolle Menschen kennen gelernt. Ich wünsche den Huskies für die Zukunft alles Gute und hoffe, dass sie bald das Potenzial komplett abrufen können, was tatsächlich in ihnen steckt.“

Text: Thomas Köhn
Foto: Stefan Mörkels (AmFiD)

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