Dresden Monarchs

Dresden Monarchs weiter auf Kurs

Monarchs vs Invaders
Foto: ohne Angabe

Die Dresden Monarchs sind weiter in Sieg-Laune. Das Heimspiel gegen die Hildesheim Invaders wurde am Samstag souverän gewonnen. Vor knapp anderthalbtausend Zuschauern im Dresdner Heinz-Field hieß es am Ende 33:14 (7:0/13:0/13:0/0:14).

Das Hinspiel vor 3 Wochen war denkwürdig. Dresden gewann, machte bemerkenswerte 77 Punkte – Rekord in dieser Saison. Bemerkenswert war aber noch etwas anderes: Auch die damals gastgebenden Hildesheim Invaders scorten munter mit. 49 Punkte waren zu wenig um gegen Dresden zu gewinnen. Aber deutlich zu viel für die kritischen Dresdner Coaches.

Dass es diesmal anders lief hatte vor allem zwei Gründe. Erstens: die Monarchs-Verteidiger spielten deutlich konzentrierter, machten mehr Druck und zwangen vor allem Invaders Spielmacher Zachery Covenaugh zu vielen Fehlern. Allein in Halbzeit eins warf der drei Fehlpässe, die Monarchs-Verteidiger abfangen und sichern konnten.

Der zweite Grund: Dresdens Angriff ließ sich mehr Zeit. So gab es zwar weniger eigene Punkte. Man hielt den Ball aber auch länger in den eigenen Reihen und gab so den Gästen einfach viel weniger Chancen.

Dresdens Quarterback Brandon Connette dirigierte seine Vorderleute sehr überlegt und konzentriert übers Feld. Lange Pässe, kurze Pässe, Laufspiel über Runningback Joe Bergeron oder Connette selbst. Und zum Schluss ein 16 Yard Pass auf den völlig frei stehenden Hendrik Hinrichs zum ersten Touchdown (PAT Franz Kammel 7:0).

Hildesheim antwortete zügig. Bemerkenswert wieder wie schnell und dennoch überlegt QB Cavenaugh immer wieder agierte. Dennoch war kurz vor der 30-Yard Linie Schluss. Dresden machte dicht und die Invaders gaben den Ball ab. Was folgte war zunächst ein Fehler von Connette. Einer seiner Pässe geriet ein wenig zu kurz so das Victor Bürger auf Seiten der Hildesheimer zugreifen konnte. Schrecksekunde für die Monarchs! Doch nur wenig später „revanchierte“ sich Monarchs-Verteidiger Jonas Gacek, der seinerseits einen Pass des Hildesheimer Quarterbacks abfing. Brandon Connette bedankte sich bei seiner Verteidigung umgehend mit dem nächsten Touchdownpass auf Henrik Hinrichs zu 14:0.

Ein paar Minuten später hätte sich die Monarchs-Defense dann auch gleich mal selbst mit Punkten belohnen können. Jordan Glass mit der zweiten Interception und einem schönen Return in die Endzone der Invaders. Zu dumm nur, dass einer seiner Kollegen währenddessen unerlaubt einen Invader bedrängte. So blieb zwar der Ballbesitz Dresden. Punkte gab es aber keine. Die folgten erst nach der dritten Interception, diesmal von Dresdens Santeri Inkinen. Wieder Ballbesitz Dresden. Und diesmal Touchdown über Runningback Joe Bergerand (PAT nicht gut 20:0). Halbzeit und Durchatmen!

Dresden dominierte bis hierhin die Partie. Auch wenn die Offense wie gewohnt Punkte aufs Board zauberte stand die zuletzt kritisierte Passverteidigung der Monarchs im Mittelpunkt. Dank der spektakulären Interceptions durften sie so auch mal den verdienten Applaus des Publikums genießen.

Auch das dritte Viertel gehörte den Gastgebern. Oder um es konkret zu sagen: Joe Bergerand. Hatte der schon in Halbzeit Eins mit langen Läufen immer wieder für Raumgewinn und einen Touchdown gesorgt, legte er sehenswert nach. Zwei Touchdowns, einer über 48 und einer über 34 Yard Entfernung! Dresdens Runningback war an diesem Tag nur schwer zu stoppen. Erst im letzten Viertel schalteten die Monarchs ein bisschen runter, auch wenn sie weiter Spiel und Uhr kontrollierten. Dennoch kam nun auch Hildesheim zu Punkten. Zunächst bediente Zack Cavenaugh Christian Fette mit einem kurzen Pass (PAT Jonas Kretschmann 33:7). Und kurz vor Spielschluss wurde ein Fieldgoalversuch von Dresdens Florian Finke geblockt. Victor Bürger griff zu und trug den Ball begleitet von schützenden und jubelnden Kollegen in die Monarchs Endzone (PAT Kretschmann 33:14).

Dresden kann sich über einen weiteren Sieg freuen. Vor allem aber auch über eine sehr konzentrierte und fast schon abgeklärte Leistung, die einem Gegner, der vor ein paar Wochen noch schwer zu kontrollieren schien, diesmal kaum Chancen auf Gegenwehr erlaubte. Die Monarchs gehen nun in eine verdiente Pause. Das nächste Spiel findet am 30. Juli statt, wenn die Hamburg Huskies nach Dresden reisen.

Text: Jörg Dreßler
Foto: ohne Angabe

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