GFL

New Yorker Lions klarer Sieger im Niedersachsenderby

Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions

Vor knapp 2.100 begeisterten Footballfans und hochsommerlichen Bedingungen im Hildesheimer Friedrich-Ebert-Stadion besiegen die New Yorker Lions, das Team der Hildesheim Invaders, deutlich mit 10:52 (3:0; 0:35; 0:10; 7:7).

Dabei reicht der Mannschaft von Head Coach Troy Tomlin im Prinzip mit dem zweiten Spielviertel ein Spielabschnitt aus, um den aufopfernd kämpfenden Gastgebern ihre Schranken aufzuzeigen.

Die Hildesheim Invaders gewannen den Coin Toss und entschieden sich mit ihrem Angriff zu erst das Spielfeld zu betreten, welcher aber umgehend nach nur vier Versuchen dieses wieder umgehend verlassen musste.
Gleiches galt aber auch für die Offensive der Lions, die gegen die aggressiv agierende Verteidigung der Hildesheimer, nach nur vier Versuchen und einem Sack von Invaders Defense Liner Sammie Radji gegen Casey Therriault, sich per Punt vom Angriffsrecht trennen musste.
Es folgte der längste Drive der Hildesheim Invaders des gesamten Spiels. Von ihrer eigenen 26 Yard Linie startend führte Invaders Spielmacher Zachary Cavanaugh seine Offense über das Feld.
Nahezu im Alleingang bewegte er den Ball bis an die fünf Yard Linie der Lions voran, bevor die Defense der Löwen den Vorwärtsdrang stoppen konnte. Das Ergebnis der Bemühungen der Gastgeber war ein 26 Yard Fieldgoal zur viel umjubelten 3:0 Führung durch Jonas Kretschmann.

Was dann im Anschluss das Team der New Yorker Lions um Casey Therriault bis zur Halbzeitpause auf dem Feld zeigte, war das was einen Deutschen Meister auszeichnet.

Egal ob auf Seiten der Defense, die den Gastgebern aus Hildesheim keinerlei Möglichkeiten mehr gaben großen Raumgewinn zu erlangen oder sogar weitere Punkte zu erzielen oder im Angriff der Löwen, die scheinbar nach belieben punkteten.
Casey Therriault verteilte Pässe auf nahezu alle seine Receiver, wobei mit Nathaniel Morris einer seiner vielen hervorragenden Anspielstationen an diesem Tag besonders hervorstach.
Kurz nachdem ersten Seitenwechsel war es aber Runningback David McCants, der mit einem Lauf über neun Yards für die ersten Punkte der Lions zur 3:7 Führung (PAT T. Goebel) sorgte.

Die letzten Hoffnungen der Invaders, weiterhin mit den Lions mithalten zu können, schwanden dann im folgenden Drive, in dem ihr amerikanischer Runningback Reggie Bullock mit einer schweren Verletzung ausschied.

In der Offense der Braunschweiger folgte nun die Zeit des Nathaniel Morris.
In drei Angriffsdrives in Folge bediente C. Therriault seine Anspielstation mit der #24 jeweils zum Touchdown in der Endzone der Hildesheim Invaders. Nach einem Pass über 22 Yards zum 3:14 (PAT. T. Goebel),

folgte ein Pass über 13 Yards zum 3:21 (PAT. T. Goebel) und zum Abschluss ein Pass über 14 Yards zum 3:28 (PAT. T. Goebel), aus Sicht der Gastgeber. Den Schlusspunkt im zweiten Quarter setzte abermals David McCants mit einem Lauf aus vier Yards zum 3:35 (PAT T. Goebel) Halbzeitstand.
Auf Seiten der Verteidigung der New Yorker Lions sorgte neben der starken Defense Line um den nach seiner Fingerverletzung zurückgekehrten Robert Kitching III, auch Linebacker Jacob Schridde mit mehreren abgewehrten Passversuchen und Sacks, sowie Passverteidiger Tim Unger mit einer Interception für die Highlights.
Nach der Pause gingen es die New Yorker Lions etwas langsamer an. Kicker Tobias Goebel erhöhte mit einem 25 Yard Fieldgoal auf 3:38, bevor im nächsten Angriffsdrive der Löwen Allzweckwaffe Jan Hilgenfeldt mit einem angetäuschten  Punt und einem Raumgewinn von über 20 Yards für ein weiteres Highlight sorgte. Indirektes Ergebnis daraus war der ebenfalls dritte Touchdown des Nachmittags von David McCants, der mit einem schönen 25 Yard Lauf durch die Verteidigungsreihen der Invaders, für das 3:45 (PAT T. Goebel) sorgte.
Mit dem letzten Seitenwechsel ins vierte und letzte Quarter folgte nach langer Zeit endlich auch wieder ein guter Angriff der Hildesheimer. Yard um Yard arbeiteten sich die Gastgeber Richtung Braunschweiger Endzone, wobei Runningback Ersatzmann Philipp Gamble nun die meiste Last im Spiel der Invaders trug.
Bis an die 11 Yard Linie der Lions gelangten die Invaders, doch mussten sie sich so nah vor dem Ziel, der starken Übermacht der Braunschweiger Verteidigung geschlagen geben.

So war es erneut den Löwen vorbehalten weiter zu punkten. Mittlerweile im Angriff Regie führte der niederländische Ersatzmann auf der Position des Quarterbacks der Löwen Tom van Duijn.
Mit einem weiten Pass auf Christoph Oetken und einem Lauf von 27 Yard durch Julien Jelen, führte van Duijn seinen Angriff bis an die 20 Yard Linie der Hildesheimer. Von dort bediente er seinen Ballempfänger Robin Papke zum 3:52 (PAT T. Goebel).
Bei nur noch wenigen verbleibenden Spielminuten setzen die Hildesheim Invaders nun noch einmal alles auf eine Karte.

Mit zwei langen Pässen auf Wide Receiver Paul Bogdann brachte Invaders Spielmacher Cavanaugh sein Team in Schlagdistanz bis an die 18 Yard Linie der Braunschweiger.
Zwei Spielzüge später war es erneut die Kombination Cavanaugh auf Bogdann, die über 18 Yards den Endstand der Partie zum 10:52 (PAT P. Jung) herstellte.
Damit gegen die New Yorker Lions mit ihrem dritten Sieg im dritten GFL Spiel der Saison 2017 in sieben ereignisreiche und schwere kommende Spielwochen.
Nicht das nur mit den jeweiligen Hin- und Rückspiel die Mannschaften der Kiel Baltic Hurricanes, der Dresden Monarchs und der Berlin Rebels warten, sondern steht auch in zwei Wochen das Endspiel um den Eurobowl am 10. Juni im Frankfurter Volksbank-Stadion gegen die Frankfurt Samsung Universe auf dem Programm.

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