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Scorpions verlieren gegen Marburg

Foto: Sarah Philipp

Die vierte Niederlage im fünften Saisonspiel mussten die Stuttgart Scorpions gegen die Mercenaries aus dem nordhessischen Marburg hinnehmen. Dabei fand das Team von Head Coach Fabian Birkholz vor 1.493 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau zu keinem Zeitpunkt der Partie zu seinem Spiel, sodass den Gästen eine zwar nicht überzeugende, aber solide Leistung genügte, um die Punkte aus Stuttgart zu entführen.

Die Hausherren versuchten von Beginn an, Quarterback Sullivan durch Läufe über die Running Backs (zumeist De Pauli, Hitzker und Holmes) zu entlasten, jedoch ging dieser Plan nur selten auf. Zu oft durchschaute die Marburger Defense die Spielzüge und ließ nur wenig Raumgewinn zu. Da das Passspiel ebenso wenig wie gewünscht funktionierte – was den Ausfall des nominell stärksten Receivers Fabian Weigel noch schwerer wiegen lässt – ging von den Scorpions kaum Gefahr aus. Umgekehrt bissen sich die Mercenaries im Angriff zwar auch immer wieder die Zähne aus an ihren Gegenspielern, regelmäßig jedoch konnten die Schlüsselspieler ihre individuelle Klasse ausspielen. Zum Beispiel Running Back Andreus Lindley, der zwei Touchdowns per Lauf erzielte und einen dritten per Pass auf Philip Lanieri vorbereitete. Dies wurde erst möglich, weil er Quarterback Emanuel Lewis nach dessen verletzungsbedingtem Ausfall ab dem dritten Quarter vertreten musste. Oder Lewis mit dem Touchdown zum zwischenzeitlichen 00:17 und Lanieri unter anderem mit zwei Interceptions in der ersten Halbzeit. Dazu insgesamt sieben Punkte durch Kicker Hendrik Schwarz, fertig sind die Zutaten für den Marburger Sieg. Dass den Scorpions kurz vor Schluss immerhin noch der Touchdown zum 07:31 gelang – Conner Sullivan bediente Robin Balschun per Pass – war da nur ein schwacher Trost auf Stuttgarter Seite.

Damit stecken die Scorpions weiter als Tabellensiebter im Keller der GFL-Süd fest und sollte es kommende Woche beim Rückspiel in Marburg die nächste Niederlage setzen, droht der Anschluss nach oben bereits frühzeitig verloren zu gehen.

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